IPO: CVC will knapp 2 Milliarden Euro einnehmen

Der Private Equity Spezialist will selber an die Börse und rechnet mit einem Wert von 13 bis 15 Milliarden Euro. (Bild Poetra.RH/Shutterstock)
Der Private Equity Spezialist will selber an die Börse und rechnet mit einem Wert von 13 bis 15 Milliarden Euro. (Bild Poetra.RH/Shutterstock)

Der Finanzinvestor CVC Capital Partners treibt seine Pläne für einen Börsengang in Amsterdam voran. Das Unternehmen und seine Eigentümer bieten neue und bestehende Aktien zum Stückpreis zwischen 13 und 15 Euro an. Insgesamt könnten sie damit bis zu 1,95 Milliarden Euro erlösen, wie CVC mitteilte.

22.04.2024, 15:48 Uhr
Aktien

Redaktion: AWP

Der Löwenanteil des Geldes soll an die bisherigen Aktionäre gehen. Je nachdem, zu welchem Preis die Aktien platziert werden, käme das Unternehmen auf einen Börsenwert von 13 bis 15 Milliarden Euro. Der Handel mit den CVC-Aktien soll am 26. April starten.

CVC selbst will bis zu gut 19 Millionen neue Aktien ausgeben. Die bisherigen Anteilseigner wollen gut 96 Millionen Aktien verkaufen und halten über 14 Millionen Papiere für eine Mehrzuteilungsoption bereit. Zu den Aktionären, die im Rahmen des Börsengangs Anteile verkaufen, zählen den Angaben zufolge der Staatsfonds von Singapur GIC Private, die Kuwait Investment Authority, ein von der Hongkong Monetary Authority verwalteter Vermögensfonds und einige Aktionäre aus dem Management.

Mehr Erfolg beim zweiten Versuch

Das Unternehmen hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg innerhalb weniger Minuten genügend Nachfrage für die gesamte Offerte erhalten.

CVC hatte einen Börsengang im November abgeblasen, nachdem der Angriff der Hamas auf Israel Anleger verunsichert hatte. Seitdem haben sich die Bedingungen jedoch deutlich verbessert. Ob die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen Israel und dem Iran am Wochenende die Börsen erneut nachhaltig erschüttert und in Folge der Gang auf das Parkett wieder abgeblasen wird, bleibt abzuwarten.

Wie sollen Anleger auf politischen Populismus reagieren? (Bild: Capital Group)

Wie zunehmender Populismus Märkte und Portfolios prägt

Populistische Massnahmen können langfristige Risiken wie höhere...

Advertorial lesen
Die aktuelle Ausgabe des GKB Magazins «Horizonte» stellt den Generationenwechsel in Familienunternehmen in den Vordergrund (Bild: GKB)

Generationenwechsel im Familienunternehmen: Erfolgsfaktoren für eine gelungene Nachfolge

Was bedeutet es, ein Lebenswerk loszulassen – und was braucht es, um...

Advertorial lesen
Alle Artikel anzeigen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen eine bestmögliche Nutzung zu ermöglichen. Mit der Annahme der Cookies bestätigen Sie, dass Sie ein professioneller Anleger mit Sitz in der Schweiz sind.> Datenschutzerklärung