10.07.2026, 08:49 Uhr
Die erste geldpolitische Sitzung unter dem neuen US-Notenbankchef Kevin Warsh hat die Anleger nicht nähergebracht, sondern weiter auseinanderdividiert. Während einige Marktteilnehmer mit Zinserhöhungen von bis zu...
Janet Yellen verschiebt erneut die Zinswende. Lesen Sie anbei eine Kurzanalyse von Alan Levenson, Chefökonom von T. Rowe Price.
Das Offenmarktkomitee (FOMC) der US-Notenbank Fed hat in der gestrigen Sitzung die Zinsen nicht angehoben und wiederholte die Bedingungen, die für einen ersten Schritt hin zu einer Normalisierung notwendig wären: Das Komitee erwartet, dass es angemessen ist, das Zielband für den Leitzins anzuheben, sobald weitere Verbesserungen im Arbeitsmarkt zu erkennen sind. Man will ausreichend zuversichtlich sein, dass die Inflation sich mittelfristig wieder zurück in Richtung 2% bewegt. Gleichzeitig wurden weitere Verbesserungen im Arbeitsmarkt inklusive solide Stellenzuwächse und sinkende Arbeitslosigkeit in der Rede impliziert, was die Zuversicht im Hinblick auf die mittelfristigen Inflationsaussichten stärken dürfte. Diese Zuversicht wird aber gleichzeitig durch die schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklungen untergraben.
Die vollständige Analyse in Englisch finden Sie unter folgendem Link.