Vontobel verzeichnet klare Neugeldzuflüsse im ersten Quartal

Vontobel verzeichnete im 1. Quartal 2026 Zuflüsse an Kundengeldern (Bild: Vontobel)
Vontobel verzeichnete im 1. Quartal 2026 Zuflüsse an Kundengeldern (Bild: Vontobel)

Die Vontobel-Gruppe hat im ersten Quartal weitere Kundengelder angezogen. Dabei kann die Vermögensverwaltungsbank auch im zuletzt rückläufigen Geschäft mit den institutionellen Kunden wieder einen kleinen Zufluss vermelden. Die verwalteten Vermögen entwickelten sich allerdings leicht rückläufig.

23.04.2026, 11:23 Uhr
Asset Management | Banken

Redaktion: AWP

Insgesamt flossen der Zürcher Privatbank im Startquartal 2026 Netto-Neugelder in Höhe von 1,7 Milliarden Franken zu, wie Vontobel am Donnerstag mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte das Institut noch Zuflüsse von 0,6 Milliarden Franken vermeldet.

Die verwalteten Vermögen lagen per Ende März 2026 mit 240,1 Milliarden Franken um 0,6 Milliarden unter dem Stand von Ende 2025. Die Zuflüsse von Kundengeldern wie auch leicht positive Währungseffekte wurden durch eine negative Marktperformance mehr als ausgeglichen, wie es in der Mitteilung heisst.

Im Geschäft mit Privatkunden verbuchte das Zürcher Traditionshaus für die ersten drei Monate des Jahres einen weiteren Neugeldzufluss von 1,3 Milliarden Franken (Vorjahr +2,4 Milliarden). Der Bereich habe dabei von «anhaltenden Zuflüssen in allen Fokusmärkten» profitieren können.

Zuflüsse vor allem aus Fixed Income

Im Geschäft mit den institutionellen Kunden kam es im Startquartal netto zu Geldzuflüssen von insgesamt 0,3 Milliarden Franken. Im Jahr davor waren im gleichen Zeitraum noch 1,8 Milliarden abgeflossen. Die Zuflüsse stammten vor allem aus dem Bereich Fixed Income. Enthalten waren auch Abflüsse von Raiffeisen-Fonds (-1,0 Milliarden), wie Vontobel betont. Wie bereits angekündigt, sollen die Futura Fonds bis 2027 vollständig von Raiffeisen gemanagt werden.

Mit den Zahlen zum ersten Quartal hat Vontobel die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Diese hatten den Neugeldzufluss im Vorfeld mit 1,2 Milliarden deutlich tiefer prognostiziert. Auch die verwalteten Vermögen hatten sie im Schnitt etwas tiefer erwartet.

Alle Artikel anzeigen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen eine bestmögliche Nutzung zu ermöglichen. Mit der Annahme der Cookies bestätigen Sie, dass Sie ein professioneller Anleger mit Sitz in der Schweiz sind.> Datenschutzerklärung