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Pensimo schüttet 328 Millionen Franken an Pensionskassen aus

Pensimo schüttete 328 Millionen Franken an Einrichtung der beruflichen Vorsorge aus (Bild: Pensimo)
Pensimo schüttete 328 Millionen Franken an Einrichtung der beruflichen Vorsorge aus (Bild: Pensimo)

Die Pensimo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Stellung als Immobilienanlagepartner Schweizer Pensionskassen ausgebaut. Das verwaltete Vermögen stieg um rund eine Milliarde auf 15.7 Milliarden Franken. Dies gab die Gruppe in einer Mitteilung bekannt.

13.05.2026, 14:25 Uhr
Asset Management

Redaktion: asc

Konkret schütteten die vier Immobilienanlagestiftungen der Gruppe insgesamt 328 Millionen Franken an Einrichtungen der beruflichen Vorsorge aus. Der börsenkotierte Swissinvest Real Estate Fund leistete zusätzliche Ausschüttungen von 26 Millionen Franken an seine Anteilsinhaber.

Interessant ist die Aufschlüsselung des Portfolios: Siebzig Prozent des Schweizer Portfolios entfallen auf Wohnliegenschaften. Der Bestand umfasst 580 Liegenschaften mit 18'820 Wohnungen und 615'000 Quadratmetern Gewerbefläche. Bewirtschaftet werden die Objekte über die Tochtergesellschaft Regimo AG.

Treibhausgasintensität in drei Jahren um 28 Prozent gesenkt

Bei der Dekarbonisierung des Bestands meldet Pensimo Fortschritte: Zwischen 2021 und 2024 reduzierte sich die Treibhausgasintensität um 28 Prozent. Bis 2050 strebt das Unternehmen Netto-Null an. Der Pfad führt über den Ersatz fossiler Heizungen und den schrittweisen Ausbau der Photovoltaikkapazitäten, abgestimmt auf den Lebenszyklus der Bauteile.

Ein zweiter Hebel ist die graue Energie bei Neubauten. Pensimo setzt deshalb konsequent auf Erneuerung statt Ersatzneubau: Bei 105 Erneuerungsprojekten zwischen 2013 und 2023 blieben 94 Prozent der Wohnungen erhalten, lediglich sechs Prozent wurden abgebrochen.

Sanierungen mehrheitlich in bewohntem Zustand

Bei achtzig Prozent der Gesamtsanierungen konnten sämtliche Mietparteien in ihren Wohnungen verbleiben, in weiteren vier Prozent zumindest ein Teil. Komplette Leerkündigungen seien laut Pensimo nur in seltenen Ausnahmefällen nötig gewesen.

Nach dem neuen SOSDA-Benchmark, der die soziale Nachhaltigkeit von Wohnimmobilienportfolios misst, sind 75 Prozent der Pensimo-Wohnungen für mittlere Einkommen bezahlbar. Mit der Anlagestiftung Adimora bietet die Gruppe zudem ein Segment unterhalb der ortsüblichen Marktmieten an. Adimora verfügte per Jahresende über 978 Wohnungen; angestrebt werden Mietzinse, die fünfzehn bis zwanzig Prozent unter den jeweils ortsüblichen Vergleichsmieten liegen.

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