Zurich entlässt nach Finma-Verfahren über ein Dutzend Mitarbeitende

Mario Greco, CEO der Zurich-Versicherungsgruppe, über das Finma-Enforcment-Verfahren (Bild: Zurich Insurance)
Mario Greco, CEO der Zurich-Versicherungsgruppe, über das Finma-Enforcment-Verfahren (Bild: Zurich Insurance)

Die Zurich-Versicherungsgruppe hat im Zusammenhang mit einem publik gewordenen Enforcement-Verfahren der Finanzmarktaufsicht Finma mehr als ein Dutzend Mitarbeitende entlassen. Das sagte Konzernchef Mario Greco in einem am Montagabend publizierten Interview mit der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.

28.07.2026, 09:16 Uhr

Redaktion: AWP

Die Finma hat laut Mario Greco für bestimmte Policen der Schweizer Einheit für Firmenlebensversicherungen und Pensionslösungen ein teilweises Verkaufsverbot verhängt. Auslöser des Verfahrens war laut dem CEO, dass Kunden Produkte zu tieferen Preisen angeboten worden seien als mit der Finma vereinbart.

Man hätte den Fehler angesichts interner Kontrollen und Audits selbst entdecken müssen, räumte Greco ein.

Die betroffene Einheit dürfe vorerst nur noch bestehende Kunden bedienen. Wie lange das Verfahren dauert, sei unklar. Der Geschäftsbereich erwirtschaftet laut Greco einen Jahresgewinn von rund 20 Millionen Franken. Auswirkungen auf das Konzernergebnis erwartet er deshalb nicht.

Über das Verfahren hatte zuerst der «SonntagsBlick» berichtet.

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