05.05.2026, 09:46 Uhr
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Das Schweizer B2B-Fintech GenTwo verwaltet auf seiner Securitization-Plattform neu mehr als 7 Milliarden Dollar an Kundenvermögen. Weniger als ein Jahr nach dem Erreichen der 6-Milliarden-Schwelle beschleunigt sich die Wachstumskurve weiter, schreibt das Unternehmen.
GenTwo hat bei den Assets under Service (AuS) die Marke von 7 Milliarden Dollar überschritten. Das gab das Zürcher Fintech am Dienstag bekannt. Die Schwelle von 6 Milliarden Dollar war im Juli 2025 erreicht worden – die nächste Milliarde folgte damit in weniger als 12 Monaten. GenTwo wertet den Anstieg als Beleg für die wachsende Nachfrage nach seinem «Securitization-as-a-Service»-Modell, mit dem Finanzinstitute Anlageprodukte ausserbilanziell strukturieren und lancieren können.
Ein Blick auf die Meilensteine zeigt, wie sich das Tempo erhöht hat: Ende 2019 lagen die betreuten Vermögen bei 300 Millionen Dollar, im März 2021 wurde die erste Milliarde erreicht, im April 2022 die zweite, im September 2023 die dritte. Anfang Sommer 2025 folgte die Sechs-Milliarden-Marke – und nun, knapp ein Jahr später, die siebte.
Von den Standorten Zürich und London aus betreut GenTwo nach eigenen Angaben mehr als 300 Kunden in 26 Ländern in Amerika, Europa, dem Nahen Osten und Asien. Über die Plattform wurden bislang mehr als 1'650 Produkte lanciert. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter, der komplexe Verbriefungen für Asset Manager, Banken und Finanzintermediäre so zugänglich machen will wie alltägliche digitale Anwendungen.
«Als wir letztes Jahr die Sechs-Milliarden-Grenze überschritten, haben wir das als Beweis bezeichnet, dass die Demokratisierung der Finanzinnovation funktioniert und notwendig ist», lässt sich Patrick Loepfe, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident von GenTwo, zitieren. Die Sieben-Milliarden-Marke in weniger als einem Jahr unterstreiche diese Botschaft. Die Nachfrage sei real, die Transformation in der Strukturierung und Distribution strukturierter Produkte sei in vollem Gang.
Co-Gründer und CEO Philippe A. Naegeli betont, hinter den Zahlen stünden konkrete Zugänge: Asset Manager, Banken und Finanzintermediäre erhielten über die Plattform Werkzeuge, die ihnen zuvor nicht offenstanden. Die Überschreitung der 7-Milliarden-Marke sei ein Signal dafür, dass die Hürden bei der Schaffung von Anlageprodukten weiter sänken.