10.07.2026, 08:59 Uhr
Die erneute, deutlich schärfere Eskalation zwischen den USA und dem Iran wirft die Frage auf, wie nachhaltig der Inflationsschub ist, den der Konflikt seit Kriegsausbruch Ende Februar 2026 ausgelöst hat. Was sind...
Die Teuerung in der Eurozone hat sich im September wie erwartet deutlich abgeschwächt. Die Inflationsrate fiel von 5,2 Prozent im Vormonat auf 4,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat nach einer zweiten Schätzung mitteilte.
Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent. Damit wurde die erste Erhebung wie von Analysten erwartet bestätigt.
Rückläufig war auch die Kernteuerung, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden. Hier fiel die Jahresrate im September auf 4,5 Prozent, nachdem sie im Monat zuvor bei 5,3 Prozent gelegen hatte. Auch hier wurde die erste Schätzung bestätigt.
Stärkste Preistreiber waren Lebens- und Genussmittel. Dagegen gingen die Energiepreise im Jahresvergleich weiter zurück.
Trotz der schwächeren Teuerung wird das mittelfristige Inflationsziel der Europäische Zentralbank (EZB) von zwei Prozent wird nach wie vor klar überschritten. Im vergangenen Jahr war die Inflation infolge des Ukraine-Kriegs zeitweise zweistellig gewesen. Die EZB stemmt sich seit mehr als einem Jahr mit Zinserhöhungen gegen die hohe Inflation.