La Banque Postale fusioniert LBP AM und LFDE zu LFDE Investment Managers

La Banque Postale organisiert ihre beiden Asset Manager neu (Bild: Shutterstock)
La Banque Postale organisiert ihre beiden Asset Manager neu (Bild: Shutterstock)

Die Französische Postbank – La Banque Postale – legt ihre beiden Asset Manager LBP AM und La Financière de l'Échiquier (LFDE) zusammen. Das neue Unternehmen LFDE Investment Managers (LFDE IM) soll mit einem verwalteten Vermögen von über 72 Milliarden Euro zu einem der führenden aktiven Asset Manager Europas werden.

01.06.2026, 14:29 Uhr
Asset Management | Finanzplätze | Regulierung

Redaktion: asc

Das neue Unternehmen firmiert laut der Mitteilung künftig unter dem Namen LFDE Investment Managers (LFDE IM) und soll sich als europäischer Marktführer in den Bereichen aktiver Vermögensverwaltung, nachhaltiger Finanzwirtschaft und innovativer Lösungen positionieren. Nach Abschluss der Transaktion wird LFDE IM zu 75 Prozent von La Banque Postale und zu 25 Prozent von Aegon Asset Management gehalten. Die Eigentümerstruktur entspricht damit jener der heutigen LBP AM.

Durch die Fusion entsteht laut eigenen Angaben ein multidisziplinärer Anbieter im Bereich aktiver Vermögensverwaltung mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 72 Milliarden Euro und 370 Mitarbeitenden. Das Unternehmen ist bereits in zwölf Ländern präsent – darunter auch in der Schweiz. Im Fokus steht die neue Marke «LFDE».

Drei Wachstumstreiber im Fokus

Der Zusammenschluss soll die internationale Entwicklung sowie die Gewinnung externer Kunden beschleunigen. Im Zentrum der Strategie stehen drei Schwerpunkte: Private Assets, festverzinsliche Anlagestrategien sowie die internationale Expansion. LFDE hat sich nach dem Anschluss an LBP AM und der Integration von Tocqueville Finance 2023 und 2024 zu einem führenden Anbieter im Bereich «conviction-based»-Asset Management in Europa entwickelt. Das verwaltete Vermögen belief sich per Ende April 2026 auf knapp 26 Milliarden Euro.

LBP AM ihrerseits wuchs in den vergangenen Jahren sowohl bei börsenkotierten Anlagen (Zins- und Kreditstrategien, quantitative Verwaltung, Vermögenslösungen und Multi-Asset-Strategien) als auch bei nicht-börsenkotierten Anlagen im Bereich Private Markets in Europa. Der Zusammenschluss und die neue Firmierung unter dem Namen LFDE IM unterliegen dem Informations- und Konsultationsverfahren mit den relevanten Arbeitnehmervertretungen, der Zustimmung der Gesellschaftsorgane sowie den erforderlichen gesetzlichen und behördlichen Genehmigungen. Vorbehaltlich dieser Genehmigungen soll das Projekt bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

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