Adecco will mit KI-Anwendungen profitabel wachsen

Der Personaldienstleister will die Schuldenquote bis 2027 halbieren. (Bild Shutterstock)
Der Personaldienstleister will die Schuldenquote bis 2027 halbieren. (Bild Shutterstock)

Der Personaldienstleister Adecco ist jüngst auf den Wachstumspfad zurückgekehrt und will das Geschäft weiter profitabel ausbauen. Dabei werden digitale Plattformen und die Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Am Margenziel für die kommenden Jahre hält der Konzern fest.

26.11.2025, 09:04 Uhr
Aktien

Redaktion: awp/sw

Die Adecco Group habe in der Vergangenheit bewiesen, dass sie die gesetzten Ziele umzusetzen weiss und Marktanteile dazugewinnen kann, wird Konzernchef Denis Machuel in der Mitteilung zum Kapitalmarkttag zitiert. «Mit Adecco, Akkodis und LHH sind wir sehr gut positioniert, um unsere führende Marktposition auszubauen.»

Dabei setzt Adecco auf den verstärkten Einsatz digitaler Plattformen, die durch Daten, Analytik und Künstliche Intelligenz unterstützt werden. Die Gruppe werde ihre Kunden und die Kandidaten mit generativer und agentenbasierter KI in dem sich verändernden Umfeld begleiten. Bei Adecco selber dürfte agentenbasierte KI bis Ende 2026 über die Hälfte des Umsatzes abdecken.

Weiter Schulden abbauen

Derweil hält der Konzern am langfristigen Margenziel fest. Auch in den kommenden Jahren strebt Adecco eine operative Marge im Bereich von 3 bis 6 Prozent an, wobei in einem freundlichen Marktumfeld das obere Ende von 6 Prozent gut erreichbar sein werde, hiess es weiter.

Das Ziel sei es auch, die Verschuldung weiter abzubauen und die Schuldenquote (Nettoschulden/EBITDA) bis 2027 auf 1,5x zu senken. Im dritten Quartal 2025 lag diese Quote bei 3,0x.

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