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UBS: Pensionskassen legen im August um 0,66 Prozent zu – globale Aktien treiben Rendite

Laut der UBS-Umfrage legten die Pensionskassen im August im Schnitt 0,66 Prozent zu (Bild: Shutterstock)
Laut der UBS-Umfrage legten die Pensionskassen im August im Schnitt 0,66 Prozent zu (Bild: Shutterstock)

Schweizer Pensionskassen haben im August 2026 nach Abzug der Gebühren eine durchschnittliche Performance von 0,66 Prozent erzielt. Das geht aus der monatlichen Erhebung «UBS Pensionskassen-Performance» hervor, die auf einer Stichprobe von über 300 autonomen Schweizer Pensionskassen mit Global-Custody-Mandat bei UBS basiert.

09.09.2026, 16:21 Uhr
Asset Management | Banken | Vorsorge

Redaktion: asc

Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von 4,88 Prozent zu Buche. Das ist relevant, denn seit der Lancierung der Erhebung im Jahr 2006 beträgt die annualisierte Rendite 3,44 Prozent. Die Bandbreite der einzelnen Institute ist jedoch hoch: Sie reichte im August von -0,04 Prozent bis 3,17 Prozent.

Bei der Aufschlüsselung nach Grösse zeigte sich im August ein knapper Vorsprung der kleineren Institute: Pensionskassen mit einem verwalteten Vermögen unter 300 Millionen Schweizer Franken kamen auf eine Median-Performance von 0,62 Prozent, während Kassen mit über 1 Milliarde Franken verwaltetem Vermögen auf 0,61 Prozent kamen. Die Sharpe Ratio der vergangenen 36 Monate lag im Durchschnitt bei 1,57 und damit deutlich über dem Vormonatswert von 1,43 – ein Hinweis auf ein verbessertes Rendite-Risiko-Verhältnis über die letzten drei Jahre.

Globale Aktien mit klarem Vorsprung

Auf Ebene der Anlageklassen fiel die Performance im August mehrheitlich positiv aus. Getragen wurde die Aktienrally von robusten Unternehmensgewinnen im zweiten Quartal sowie einer anhaltend hohen Nachfrage nach KI-bezogener Infrastruktur. Sowohl der MSCI AC World Index als auch der S&P 500 legten – in Franken gerechnet – um 2,5 Prozent zu.

An den Anleihenmärkten zeigte sich derweil ein gemischtes Bild. Die Renditen langlaufender Staatsanleihen in den USA, Japan und mehreren europäischen Ländern stiegen auf Mehrjahreshöchststände, getrieben von anhaltenden Inflationssorgen und wachsenden fiskalischen Spannungen. Während US-Treasuries und US-Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating leichte Gewinne verzeichneten, gaben europäische Staatsanleihen und Investment-Grade-Unternehmensanleihen in Lokalwährung nach – belastet durch höhere Energiepreise und Inflationssorgen.

UBS CIO erwartet zwei Zinsschritte der Fed

Das UBS Chief Investment Office (CIO) hält an seinem positiven Ausblick für globale Aktien fest. Robuste KI-bezogene Investitionen, eine breiter abgestützte Gewinnentwicklung und ein allmählich nachlassender Inflationsdruck sollen laut CIO weitere Kursgewinne über die Mega-Cap-Technologieunternehmen hinaus stützen.

Gleichzeitig hat das CIO seine Zinserwartung für die US-Notenbank angepasst: Die restriktive Kommunikation der Fed-Vertreter, steigende Inflationsrisiken durch Lieferengpässe sowie starke Arbeitsmarktdaten für August hätten das CIO dazu bewogen, neu von zwei Zinserhöhungen der Fed im Jahr 2026 auszugehen – im September und im Dezember um jeweils 25 Basispunkte.

Nachhaltigkeit: Grosse Kassen mit tieferer Rating-Abdeckung

Beim Nachhaltigkeitsrating für Aktien und Anleihen zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen kleinen und grossen Pensionskassen. Bei Kassen unter 300 Millionen Franken verwaltetem Vermögen sind nur 7 Prozent der Anlagen ohne Rating (NR), bei Kassen über 1 Milliarde Franken sind es 32 Prozent. Das UBS-Nachhaltigkeitsrating basiert auf den CIO-Ratingkriterien, wobei 8 bis 10 Punkte das beste und 0 bis 2 Punkte das schlechteste Rating darstellen.

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