24.06.2026, 13:36 Uhr
UBS-CEO Sergio Ermotti hat am zweiten Tag des Point Zero Forum in Zürich klar gemacht, dass die Schweiz ihre Stärken als Finanzplatz aktiv verteidigen muss – und den Ball im Regulierungsstreit dem Parlament...
Der UBS (CH) Property Fund - Europe schiebt die Rückzahlung gekündigter Anteile weiter auf. Man halte am bestehenden Aufschub der per Mitte 2024 gekündigten Anteile fest und schiebe zusätzlich auch die Rückzahlung der per 30. Juni 2025 gekündigten Anteile vorübergehend auf, teilte die Fondsleitung am Donnerstagabend in einer Ad-hoc-Mitteilung mit.
Als Grund nannte die UBS in einer Medienmitteilung die anhaltend tiefe Nachfrage nach europäischen Immobilienanlagen sowie die eingeschränkte Liquidität an den Transaktionsmärkten. Objekte liessen sich derzeit nur vereinzelt und meist mit deutlichen Preisabschlägen veräussern.
Konkret betroffen sind knapp 6,2 Millionen Anteile aus der Kündigungsrunde per Mitte 2024 sowie gut 178'000 Anteile per Mitte 2025. Die im Geschäftsjahr 2025/26 eingegangenen Rücknahmen hätten sich per 30. Juni 2026 auf über 10 Prozent aller ausstehenden Anteile belaufen.
Der betroffene Fonds investiert europaweit in Wohn-, Logistik-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Er wurde 2018 lanciert und 2022 an der Schweizer Börse kotiert. Das Portfolio umfasst 14 Liegenschaften mit einem Verkehrswert von 268,0 Millionen Euro.