10.07.2026, 08:59 Uhr
Die erneute, deutlich schärfere Eskalation zwischen den USA und dem Iran wirft die Frage auf, wie nachhaltig der Inflationsschub ist, den der Konflikt seit Kriegsausbruch Ende Februar 2026 ausgelöst hat. Was sind...
Die Schweizer Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2024 stärker gewachsen als in den Vorquartalen. Geprägt wurde das leicht überdurchschnittliche Ergebnis von einer kräftigen Expansion der chemisch-pharmazeutischen Industrie.
Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) legte in der Periode von April bis Juni 2024 gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent zu, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. In den beiden Quartalen davor lag das Wachstum jeweils bei 0,3 Prozent. Ganz überraschend kommt die neueste BIP-Zahl nicht: Das Seco hatte bereits vor zwei Wochen in einer ersten Schnellschätzung einen Wert von 0,5 Prozent gemessen.
Die Zahl ist um Sportevents bereinigt. Bekanntlich verzerren Olympische Spiele und Fussball-Grossanlässe das Schweizer BIP wegen der Lizenzeinnahmen, welche den hierzulande ansässigen Sportverbänden zufliessen. Unbereinigt war das BIP-Wachstum mit 0,7 Prozent noch etwas höher.
Gemäss den Seco-Zahlen wuchs die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbes, also in der klassischen Industrie, im zweiten Quartal mit +2,6 Prozent überdurchschnittlich stark. Vor allem die chemisch-pharmazeutische Industrie (+8,4 Prozent) habe dank dynamischer Entwicklung bei den Exporten ein kräftiges Quartalswachstum erzielt, heisst es.
In den übrigen Industriebranchen sei die Wertschöpfung hingegen zurückgegangen - dies im Einklang mit der schwachen Entwicklung der Industrie in anderen europäischen Ländern.