09.09.2026, 07:58 Uhr
Die Europäische Zentralbank dürfte an ihrer Sitzung vom 9. und 10. September 2026 den Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent anheben – die zweite Erhöhung in Folge nach dem Schritt vom Juni. Der...
Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln seien im Januar um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen, wie die Regierung in Tokio mitteilte. Damit hat sich die Teuerung den dritten Monat in Folge verstärkt und erreichte den höchsten Stand seit Juni 2023. Im Dezember lag die Jahresrate bei 3,0 und im November bei 2,7 Prozent.
Analysten hatten im Januar einen Anstieg der Inflation erwartet, waren aber nur von einer Inflationsrate von 3,1 Prozent ausgegangen. Angetrieben wurde die Teuerung vor allem durch höhere Preise für Nahrungsmittel. Bei frischen Lebensmitteln zeigte sich der stärkste Anstieg seit zwei Jahrzehnten. Die allgemeine Inflation, in der diese Lebensmittel mit eingerechnet werden, lag deutlich höher bei 4,0 Prozent.
Japan hat damit die höchste Gesamtinflation unter den grossen Industriestaaten, die in der G7-Gruppe zusammengefasst sind. Zuletzt hatte Japans Notenbank den Leitzins im Januar zum dritten Mal seit März 2024 angehoben und auf 0,5 Prozent gesetzt. Die vergleichsweise hohe Inflation stützt Spekulation auf einen weiter steigenden Leitzins.