10.07.2026, 08:59 Uhr
Die erneute, deutlich schärfere Eskalation zwischen den USA und dem Iran wirft die Frage auf, wie nachhaltig der Inflationsschub ist, den der Konflikt seit Kriegsausbruch Ende Februar 2026 ausgelöst hat. Was sind...
In Frankreich stiegen die Verbraucherpreise im August im Jahresvergleich um 0,8 Prozent, etwas weniger als im Juli. Die spanischen Behörden schätzen die Jahresrate auf unverändert 2,7 Prozent, das ist ebenfalls etwas weniger als erwartet.
Im Monatsvergleich legten die französischen Verbraucherpreise wie erwartet um 0,5 Prozent zu. Hier hat sich der Preisauftrieb etwas verstärkt, nachdem die Preise im Juli nur um 0,3 Prozent gestiegen waren.
Im Jahresvergleich hat sich die Teuerung in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Eurozone mit 0,8 Prozent etwas abgeschwächt, nachdem die Inflationsrate in den beiden Monaten zuvor 0,9 Prozent betragen hatte. Analysten hatten im Schnitt einen unveränderten Wert erwartet. Wesentlicher Grund für die geringe Teuerung ist gemäss den Behörden erneut ein deutlicher Rückgang der Energiepreise.
In Spanien hat sich die Inflation im August überraschend nicht verändert. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen im Jahresvergleich um 2,7 Prozent, wie das Statistikamt INE nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 2,8 Prozent gerechnet.
Im Monatsvergleich meldete INE für August keine Veränderung bei den Verbraucherpreisen. Hier hatten Experten einen leichten Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. In Spanien habe die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und die Kosten für Strom die Inflation gedämpft, schreiben die Statistiker.