10.07.2026, 08:59 Uhr
Die erneute, deutlich schärfere Eskalation zwischen den USA und dem Iran wirft die Frage auf, wie nachhaltig der Inflationsschub ist, den der Konflikt seit Kriegsausbruch Ende Februar 2026 ausgelöst hat. Was sind...
Im zweiten Quartal hat sich das reale Bruttoinlandprodukt in der Schweiz nicht verändert, die Wertschöpfung sank in vielen Branchen, ein Plus gab es nur in der Gastronomie.
Die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) lag bei 0,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Im ersten Quartal 2023 war die Wirtschaft noch klar gewachsen.
Vor allem in der Industrie respektive dem verarbeitenden Gewerbe war die Wertschöpfung nach einem positiven Jahresbeginn mit -2,9 Prozent zuletzt klar rückläufig. Zum einen habe die chemisch-pharmazeutische Industrie ein deutliches Minus registriert, zum anderen laste das herausfordernde internationale Umfeld auf den konjunktursensitiven Industriebranchen wie jener des Maschinen- und Metallbaus, heisst es vom Seco.
Getrieben durch rückläufige Bauumsätze in allen Segmenten ging die Wertschöpfung im Bau um 0,7 Prozent.
Gleichzeitig stiegen sowohl der Staatskonsum (+ 0,1 Prozent) als auch der private Konsum um 0,4 Prozent. Insbesondere seien die privaten Konsumausgaben für Wohnen und Dienstleistungen ausgeweitet worden, namentlich in den Bereichen Gesundheit sowie Gastronomie und Beherbergung. Zusammen mit den weiter angestiegenen Zahlen der Gäste aus dem Ausland habe dies zu einem starken Wertschöpfungszuwachs im Gastgewerbe (+5,2 Prozent) beigetragen.