11.09.2026, 06:55 Uhr
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Einlagensatz wie erwartet um 25 Basispunkte auf 2,50 Prozent angehoben – der zweite Zinsschritt in Folge nach jenem vom Juni. Die Botschaft, die dahinter steckt: Die...
In Deutschland hat sich der Rückgang der Preise auf Herstellerebene weiter abgeschwächt. Im März sanken die Produzentenpreise im Jahresvergleich um 2,9 Prozent. Analysten hatten für März im Schnitt einen Rückgang der Erzeugerpreise um 3,3 Prozent erwartet.
Im Februar hatte der Rückgang noch 4,1 Prozent betragen und im Januar 4,4 Prozent. Im Monatsvergleich gingen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent zurück, wie es in der Mitteilung des Bundesamtes für Statistik hiess. In dieser Betrachtung war am Markt nur ein Rückgang um 0,1 Prozent erwartet worden.
Wichtigster Grund für den Rückgang der Erzeugerpreise bleiben fallenden Energiepreise. Energie war im März 2024 7,0 Prozent billiger als noch im März 2023. Am deutlichsten verbilligten sich auf Jahressicht Erdgas, mit einem Preisrückgang um 15,4 Prozent. Strom kostete 12,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Die Erzeugerpreise erfassen den Preisdruck auf Herstellerebene, indem sie die Verkaufspreise der Produzenten abbilden. Die Entwicklung wirkt sich auch auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Allgemein wird die erste Zinssenkung im Juni erwartet.