10.07.2026, 08:59 Uhr
Die erneute, deutlich schärfere Eskalation zwischen den USA und dem Iran wirft die Frage auf, wie nachhaltig der Inflationsschub ist, den der Konflikt seit Kriegsausbruch Ende Februar 2026 ausgelöst hat. Was sind...
In Deutschland hat sich der Rückgang der Preise auf Herstellerebene weiter abgeschwächt. Im März sanken die Produzentenpreise im Jahresvergleich um 2,9 Prozent. Analysten hatten für März im Schnitt einen Rückgang der Erzeugerpreise um 3,3 Prozent erwartet.
Im Februar hatte der Rückgang noch 4,1 Prozent betragen und im Januar 4,4 Prozent. Im Monatsvergleich gingen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent zurück, wie es in der Mitteilung des Bundesamtes für Statistik hiess. In dieser Betrachtung war am Markt nur ein Rückgang um 0,1 Prozent erwartet worden.
Wichtigster Grund für den Rückgang der Erzeugerpreise bleiben fallenden Energiepreise. Energie war im März 2024 7,0 Prozent billiger als noch im März 2023. Am deutlichsten verbilligten sich auf Jahressicht Erdgas, mit einem Preisrückgang um 15,4 Prozent. Strom kostete 12,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Die Erzeugerpreise erfassen den Preisdruck auf Herstellerebene, indem sie die Verkaufspreise der Produzenten abbilden. Die Entwicklung wirkt sich auch auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Allgemein wird die erste Zinssenkung im Juni erwartet.