22.06.2026, 06:56 Uhr
Im weiteren Jahresverlauf dürften geopolitische Spannungen, Energiepreise und die bevorstehenden US-Zwischenwahlen für erhöhte Schwankungen sorgen. Solche Marktphasen sollten jedoch nicht als Grund für einen...
Die Billig-Airline hat in der ersten Hälfte ihres Geschäftsjahres die Ticket-Preise gesenkt und so auch weniger verdient. Unter anderem wegen der Probleme bei Boeing rechnet Ryanair mit weniger Passagieren.
Der irische Billigflieger Ryanair hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2024/25 weniger verdient. Der Gewinn sei um 18 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro gesunken und lag damit in etwa auf Höhe der Analystenschätzungen von 1,8 Milliarden Euro, wie Ryanair mitteilte. Finanzvorstand Neil Sorahan erklärte, mit Sicherheit werde der Jahresgewinn niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr.
Europas grösste Billig-Airline trug allerdings den Verzögerungen bei den Boeing-Flugzeugauslieferungen Rechnung und reduzierte ihre Prognose für die Passagierzahl für das nächste Geschäftsjahr (per Ende März 2026). Statt mit 215 Millionen rechne der Vorstand nun mit 210 Millionen Passagieren, hiess es. Der US-Flugzeugbauer Boeing musste wegen Technikproblemen und Streiks seine Produktion drosseln.