US-Notenbank Fed unterschätzt Inflationsgefahr

Sinkende Rohstoffkosten und hohe Arbeitslosigkeit haben die Inflationsraten gedrückt, so der Bantleon Experte.

05.03.2014, 15:53 Uhr
Notenbanken

Redaktion: dab

Die klare Mehrheit des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Fed blickt gelassen auf die Inflationsentwicklung der nächsten Jahre. Ungeachtet der massiven "Quantitative Easing"-Programme ist in den Projektionen der Fed nur ein verhaltener Anstieg der Inflationsrate auszumachen. Die angestrebte Zielgrösse von 2,0% wird trotz dieser Geldschwemme nach Einschätzung der Währungshüter selbst Ende 2016 noch nicht wieder erreicht sein. Ist diese Gelassenheit gerechtfertigt?

"Nein", meint Dr. Andreas Busch, Senior Analyst Economics des Anleihemanagers BANTLEON. "Für eine schon in den kommenden Quartalen wieder merklich zulegende Inflationsrate sprechen unter anderem deutlich steigende Löhne, anziehende Mieten sowie das Auslaufen preisdämpfender Sondereffekte. Bereits Ende 2014/Anfang 2015 rücken die Inflationsgefahren wieder in den Vordergrund. An steigenden Kapitalmarktrenditen führt damit 2015 kein Weg vorbei."

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