FundsDLT und UBS AM erforschen Blockchain-basierten Fondsvertrieb

In Zukunft sollen Fondsdeals via Blockchain-Technologie abgeschlossen werden. (Bild: Shutterstock.com/LuckyStep)
In Zukunft sollen Fondsdeals via Blockchain-Technologie abgeschlossen werden. (Bild: Shutterstock.com/LuckyStep)

Das von FundsDLT sowie UBS AM durchgeführte Pilotprojekt zur Machbarkeit eines Blockchain-basierten Fondsvertriebs wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Projektleiter glauben, dass ein solches Vertriebskonzept einen nachhaltigen Einfluss auf die Fondsindustrie haben werde.

20.10.2021, 17:22 Uhr

Redaktion: ras

FundsDLT und UBS Asset Management (UBS AM) haben erfolgreich ein Proof-of-Concept-Pilotprojekt abgeschlossen, das ein Front-to-Back-Blockchain-basiertes Vertriebsmodell für Investmentfonds erforschen sollte. FundsDLT, eine dezentrale Plattform für die Abwicklung von Fondstransaktionen, und UBS AM wurden dabei von Experten des i.AM Lab, einem Forschungs- und Produktentwicklungsunternehmen in Zürich, unterstützt.

Das Pilotprojekt deckte den gesamten Vertriebsprozess ab und simulierte ihn, beginnend mit dem Onboarding der Anleger, der Transaktionsanbahnung bis hin zur Abwicklung und Transferagentur. Auf der Blockchain-basierten Plattform von FundDLT hatten alle beteiligten Parteien Echtzeit-Transparenz über die gesamte Transaktion, einschliesslich Echtzeit-Reporting und Status-Updates. Im Ergebnis bestätigte das Pilotprojekt die Realisierbarkeit eines Blockchain-basierten Vertriebsmodells und ganz allgemein die Vorteile des digitalen Vertriebs von Investmentfonds.

Damit werde die Wertschöpfungskette im Fondsgeschäft für die Endkunden effizienter, transparenter und bequemer. Ausserdem reduziere ein Distributed-ledger-basiertes Fonds-Ökosystem die Kosten und Risiken für alle beteiligten Parteien, vereinfache den Vertrieb von Fondslösungen und verbessere das Kundenerlebnis.

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