16.10.2026, 07:46 Uhr
Am Freitagmorgen kostet die grösste Kryptowährung wieder knapp 82'000 US-Dollar. Für eine Trendwende fehlt aber einiges: Die ETF-Anleger halten sich zurück, und Fed-Chef Kevin Warsh lässt sich nicht in die Karten...
Der Bitcoin hat sich auf fast 109'000 US-Dollar erholt. Die Furcht vor einer Eskalation im Nahen Osten bleibt bestehen.
Der Bitcoin hat im Handelsverlauf weiter zugelegt und ist bis auf knapp 109.000 US-Dollar gestiegen. Zuletzt kostete er mit 108.651 Dollar nur etwas weniger. Nach dem jüngsten Kursrutsch befänden sich nun Schnäppchenjäger auf der Pirsch, schrieb Experte Timo Emden von Emden Research. Am Freitag war der Bitcoin vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran bis auf knapp 103.000 Dollar gefallen.
«Die Beine geopolitischer Börsen fallen offensichtlich kürzer aus als gedacht», so Emden weiter. Auch wenn die Zeichen vorerst auf Erholung stünden, dürfte die Furcht vor einer weiteren Verschärfung der Situation die Börsen aber weiterhin im Klammergriff halten.
Händler erwarten keine Eskalation. Die Strasse von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute für Öltransporte, sei noch offen, hiess es. Zugleich wurde auf die USA verwiesen, die in der Region Militärstützpunkte unterhalten und sich bisher aus dem Konflikt herausgehalten haben.
In der vergangenen Woche war der Bitcoin noch bis knapp unter das Rekordhoch bei 112.000 Dollar gestiegen, welches im Mai erreicht worden war.