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Patrimonium Swiss Real Estate Fund: Nettoertrag plus 17 Prozent, Kapitalerhöhung über 81 Millionen Franken

Patrimonium Swiss Real Estate Fund: Nettoertrag dank organischem Wachstum gesteigert (Bild: Patrimonium)
Patrimonium Swiss Real Estate Fund: Nettoertrag dank organischem Wachstum gesteigert (Bild: Patrimonium)

Der kotierte Immobilienfonds Patrimonium Swiss Real Estate Fund (SIX: PSREF) hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem deutlich höheren Nettoertrag abgeschlossen und erhöht die operative Ausschüttung. Parallel dazu kündigt der Fonds eine Kapitalerhöhung über 81 Millionen Franken an. Die Zeichnungsfrist läuft vom 22. Juni bis zum 3. Juli 2026.

08.06.2026, 20:28 Uhr
Asset Management

Redaktion: asc

Wie der in Baar ansässige Fonds mitteilte, stieg der Nettoertrag gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent. Wesentliche Treiber waren tiefere Hypothekaraufwendungen, stabile operative Kosten sowie höhere Mietzinseinnahmen. Letztere legten um 3.5 Prozent auf 56.1 Millionen Franken zu. Die Zunahme führt das Unternehmen auf den Nettoeffekt der getätigten Akquisitionen und Veräusserungen, auf Indexierungen und Wiedervermietungen sowie auf eine tiefere Leerstandsquote zurück.

Der Verkehrswert der Liegenschaften erhöhte sich per 31. März 2026 um 6.2 Prozent auf 1'351 Millionen Franken. Der Anstieg widerspiegelt organisches Wachstum, einen tieferen Diskontierungssatz, wertvermehrende Investitionen sowie den Nettoeffekt von Zu- und Verkäufen. Der Nettoinventarwert pro Anteil kletterte von 153.20 Franken auf 156.55 Franken, ein Plus von 2.2 Prozent.

Transformationsprojekt in Renens (VD) mit positiven Effekten

Zur Reduktion der Leerstände trug die Fertigstellung des Transformationsprojekts «Creative Factory» in Renens (VD) per Ende September 2025 bei. Das Objekt umfasst 51 Wohnungen, Büroflächen sowie eine Berufsfachschule. Der Fonds erwartet, dass die positiven Effekte auf die Mietzinseinnahmen im laufenden Geschäftsjahr anhalten.

Optimiert hat der Fonds auch seine Finanzierungsstruktur. Die im Juli 2025 durchgeführte Kapitalerhöhung über 104 Millionen Franken ermöglichte unter anderem eine teilweise Rückführung der Fremdfinanzierung. Die Fremdfinanzierungsquote sank von 26.44 Prozent auf 22.28 Prozent. Der durchschnittliche gewichtete Fremdkapitalkostensatz reduzierte sich von 1.34 Prozent auf 1.16 Prozent, bei gleichzeitig längerer Duration.

CO₂-Emissionen reduziert, operative Ausschüttung erhöht.

Im Bereich Nachhaltigkeit nähert sich der Fonds seinem Klimaziel an: Die CO₂-Emissionen sanken 2025 auf 15.43 Kilogramm pro Quadratmeter und liegen damit nahe am für 2030 angestrebten Wert von 15 Kilogramm. Erreicht wurde die Reduktion vor allem durch den Ersatz fossiler Heizsysteme mit Anschlüssen an Fernwärmenetze.

Die operative Ausschüttung steigt um 2.5 Prozent von 3.66 auf 3.75 Franken pro Anteil und wird vollständig aus den operativen Erträgen geleistet. Die Auszahlung erfolgt am 13. Juli 2026, der Ex-Tag ist der 16. Juni 2026.

Für das laufende Jahr setzt der Fonds auf drei Hebel: beschleunigtes externes Wachstum durch gezielte Akquisitionen, eine weitere Senkung der Leerstandsquote sowie die Optimierung der Finanzierungsstruktur. Nach dem Bilanzstichtag wurden bereits Akquisitionen über 24 Millionen Franken abgeschlossen. Die geplante Kapitalerhöhung über 81 Millionen Franken ist für den 13. Juli 2026 vorgesehen; der Emissionserlös soll dem Erwerb weiterer Liegenschaften und Entwicklungsprojekten dienen. Die Emission erfolgt kommissionsweise («best effort basis») im Rahmen eines öffentlichen Bezugsangebots in der Schweiz.

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