Neuberger Berman lanciert drei neue europäische Anleihefonds

Patrick Barbe, Senior Portfolio Manager Neuberger Berman
Patrick Barbe, Senior Portfolio Manager Neuberger Berman

Der US-amerikanische Vermögensverwalter Neuberger Berman legt drei neue Strategien für europäische Anleihen als UCITS-Fonds auf. Verwaltet werden die Portfolios von einem ehemaligen Team von BNP Paribas Asset Management.

10.05.2019, 10:17 Uhr

Redaktion: rem

Alle drei Portfolios der neuen Anleihefonds Neuberger Berman Euro Short Term Enhanced Cash, Neuberger Berman Euro Opportunistic Bond und Neuberger Berman Euro Bond Absolute Return werden laut Medienmitteilung vom sechsköpfigen Team verwaltet, das im Sommer 2018 von BNP Paribas Asset Management zu Neuberger Berman kam. Das neue europäische Fixed-Income-Team wird von Senior Portfolio Manager Patrick Barbe geleitet, der 30 Jahre Erfahrung im Investmentbereich mitbringt. Bei BNP Paribas war Barbe Chief Investment Officer von Euro Sovereign & Aggregate Fixed Income und trug dort die Verantwortung für das Management von rund 49 Milliarden Euro. Barbe und sein Team kombinieren beim Aufbau der festverzinslichen Portfolios sowohl Top-down- als auch Bottom-up-Überlegungen und greifen auf die detaillierten Einblicke der gesamten Fixed-Income-Plattform von Neuberger Berman zurück.

Die drei neuen, in europäischen festverzinslichen Anlagewerten investierten Portfolios sind Teilfonds des in Irland registrieren UCITS-Umbrella-Fonds Neuberger Berman Investment Funds plc. Die Teilfonds sind im Vereinigten Königreich, in Europa und der Schweiz zum Verkauf registriert.

"Abschwung im Euroraum wird überschätzt"

In Bezug auf die Marktentwicklung in Europa meint Barbe: "Wir glauben, dass der Abschwung im Euroraum an den Märkten überschätzt wird. Die Binnenkonjunktur könnte hingegen unterschätzt werden, zumal sie von der EZB-Geldpolitik, den stabileren Banken und dem billigen Euro profitiert. Auch mögliche Reaktionen auf die jüngsten Schwierigkeiten der Euroraum-Industrie scheinen Investoren zu unterschätzen. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass die EZB ihren konservativeren Langfristausblick weniger mit einer schwachen Binnenkonjunktur im Euroraum als vielmehr mit weltwirtschaftlichen Herausforderungen begründet, etwa einem niedrigeren Wirtschaftswachstum in den Emerging Markets und Bedrohungen für den Welthandel.“

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