03.03.2026, 07:26 Uhr
Der Versicherungskonzern Zurich hat die am Vortag angekündigte Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Beazley-Übernahme abgeschlossen. So wurden in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren knapp 7,1 Millionen neue...
Die Suva hat 2025 mit ihren Anlagen eine etwas tiefere Rendite als im Vorjahr erwirtschaftet. Das Ergebnis liegt laut dem Unfallversicherer aber weiterhin deutlich über dem gesetzlichen Renditebedarf und auch über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
Die Anlageperformance betrug im vergangenen Jahr 4,3 Prozent nach 5,5 Prozent im Vorjahr, teilte die Suva mit. Angesichts des anspruchsvollen Marktumfelds sei dies ein gutes Resultat, hiess es. Im Mittel der letzten zehn Jahre lag der Wert bei 3,4 Prozent.
Positiv dazu beigetragen haben laut den Angaben insbesondere Aktienanlagen. Nach Turbulenzen im ersten Quartal hätten sich die Aktienmärkte deutlich erholt, wobei vor allem Asien und Europa starke Beiträge lieferten, schrieb die Suva. Zudem hätten auch Direktanlagen in Immobilien sowie Investitionen in Immobilienfonds massgeblich zum guten Ergebnis beigetragen.
Stagnierend entwickelten sich dagegen Obligationen in Schweizer Franken und Euro. Auch die Aufwertung des Frankens gegenüber Fremdwährungen wirkte dämpfend auf das Gesamtergebnis.
Das Anlagevermögen der Suva stieg 2025 auf 59,0 Milliarden Franken nach 57,9 Milliarden im Vorjahr. Diese Mittel seien vollumfänglich zweckgebunden, teilte der Unfallversicherer mit. Sie dienten zur Deckung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen für die rund 73'000 Renten, für künftige Heilkosten und Taggelder sowie für weitere gesetzliche Versicherungsleistungen aus bereits geschehenen Unfällen und Berufskrankheiten.
Für die versicherungstechnischen Risiken und die Anlagerisiken verfügt die Suva zudem über Eigenmittel, deren Mindestwert gesetzlich vorgegeben ist. Da sie nicht gewinnorientiert sei, gebe die Suva überschüssige Rückstellungen und Eigenmittel in Form von tieferen Prämien an die Versicherten weiter, teilte der Versicherer mit. Seit 2019 sei der Werkplatz Schweiz dadurch um insgesamt rund 3,5 Milliarden Franken entlastet worden.