17.08.2026, 07:56 Uhr
US-Technologiekonzerne wie Amazon und Alphabet begeben in diesem Jahr in bisher unbekanntem Ausmass Anleihen in Fremdwährungen – darunter Schweizer Franken. Investoren berichten von steigenden Finanzierungskosten,...
Die Schweizerische Nationalbank weist für die ersten drei Quartale 2020 einen Gewinn von 15,1 Mrd. Franken aus.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist per Ende September 2020 einen Gewinn von 15,1 Mrd. CHF vor der Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven aus, wie die SNB am Freitag mitteilte. Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen belief sich auf insgesamt 5,3 Mrd. CHF. Die Zins- und Dividendenerträge betrugen 6,1 Mrd. CHF bzw. 2,6 Mrd. CHF. Auf Zinspapieren und -instrumenten resultierte ein Kursgewinn von 11,7 Mrd. CHF, während dieser auf Beteiligungspapieren und -instrumenten 7,1 Mrd. CHF betrug. Die wechselkursbedingten Verluste beliefen sich auf insgesamt 22,3 Mrd. CHF.
Auf dem mengenmässig unveränderten Goldbestand entstand ein Bewertungsgewinn von 9,1 Mrd. CHF. Das Gold wurde per Ende September 2020 zu 55 989 CHF pro Kilo gehandelt (Ende 2019: 47 222 CHF). Der Gewinn auf den Frankenpositionen betrug insgesamt 1,0 Mrd. CHF. Er resultierte im Wesentlichen aus den erhobenen Negativzinsen auf Girokontoguthaben.
Das Ergebnis der Nationalbank ist überwiegend von der Entwicklung der Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte abhängig. Starke Schwankungen sind deshalb die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich. Die Nationalbank ist gesetzlich verpflichtet, Rückstellungen zu bilden, welche es erlauben, die Währungsreserven auf der geld- und währungspolitisch erforderlichen Höhe zu halten. Die Zuweisung für das laufende Geschäftsjahr wird Ende Jahr festgelegt.