28.04.2026, 08:29 Uhr
Fed, EZB, BoE, BoJ und BoC tagen in dieser Woche – die meisten Entscheide gelten als ausgemacht. Doch die Kommunikation entscheidet, wie weit die Märkte den geopolitisch getriebenen Inflationsschock noch...
Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind im ersten Quartal 2026 erneut gestiegen. Der entsprechende Index des Bundesamtes für Statistik (BFS) legte von Januar bis März gegenüber dem Vorquartal um 1,5 Prozent auf 126,8 Punkte zu. Im Jahresvergleich lagen die Preise damit gemäss dem Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) insgesamt 4,7 Prozent höher.
Laut Mitteilung des BFS vom Donnerstag verteuerten sich im ersten Quartal sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen, wobei Letztere mit einem Plus von 1,8 Prozent stärker anzogen als Einfamilienhäuser (+1,1 Prozent).
Besonders stark stiegen die Preise in städtischen Gemeinden grosser Agglomerationen, wo ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnet wurde. Stabil blieben die Preise hingegen in kleineren Städten sowie ausserhalb von Agglomerationen. Auch in anderen Gemeindetypen legten die Preise mehrheitlich zu, wenn auch weniger stark.
Die Entwicklung zeigt, dass sich der Aufwärtstrend am Immobilienmarkt trotz bereits hoher Preise fortsetzt. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser (+4,6 Prozent) als auch Eigentumswohnungen (+4,8 Prozent) deutlich.
Der IMPI ist ein relativ neuer Indikator: Er wird erst seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise publiziert. Laut BFS wird er aus durchschnittlich rund 7000 Transaktionen berechnet, die aus allen Regionen der Schweiz stammen. Das BFS bezieht dabei Daten von den 28 grössten Hypothekarinstituten in der Schweiz. Diese deckten einen sehr grossen Marktanteil ab, da die überwiegende Mehrheit der Immobilienkäufe mit einer Hypothek finanziert wird, heisst es.