11.05.2026, 07:36 Uhr
Die heute publizierte Bloomberg-Umfrage zeigt eine Wende: Ökonomen erwarten von der EZB nicht mehr eine, sondern zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr. In Zürich hingegen klingt das geldpolitische Drehbuch ganz...
Das Bruttoinlandsprodukt sank von Oktober bis Dezember um 0,4 Prozent zum Vorquartal. Das ist etwas mehr als in einer ersten Schätzung von Ende Januar, als das Statistische Bundesamt von minus 0,2 Prozent ausging.
«Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende deutlich abgeschwächt», heisst es in der jüngsten Mitteilung der Behörde. Wichtigster Grund dafür war, dass die privaten Konsumausgaben wegen der hohen Inflation um 1,0 Prozent zum Vorquartal sanken.
Wenn das BIP auch im laufenden Vierteljahr schrumpft, wäre Deutschland in einer technischen Rezession. Für das Gesamtjahr 2023 allerdings sehen die meisten Fachleute trotz des Ukraine-Kriegs und anhaltender Lieferengpässe nicht mehr so schwarz wie noch im Herbst.
Die Bundesregierung etwa rechnet für dieses Jahr damit, dass die Wirtschaft um 0,2 Prozent wächst. Das wäre allerdings wegen der Folgen der Energiekrise nur ein Bruchteil des Wachstums von 1,8 Prozent aus dem Jahr 2022.