Tareno Wasserfonds gewinnt Lipper Fund Award in Österreich und Frankreich

Tareno-Fondsmanager Stefan Schütz  erhält für seinen Fonds eine weitere Auszeichnung (Bild: Tareno)
Tareno-Fondsmanager Stefan Schütz erhält für seinen Fonds eine weitere Auszeichnung (Bild: Tareno)

Der Tareno Global Water Solutions Fund holt zum zweiten Mal in Folge den Lipper Fund Award in der Kategorie «Aktien Thema – Wasser». Ausgezeichnet wird die risikoadjustierte Drei-Jahres-Performance des aktiv gemanagten Themenfonds – in einem für Wassertitel nicht einfachen Marktumfeld.

20.04.2026, 13:30 Uhr
Asset Management

Redaktion: asc

Der Tareno Global Water Solutions Fund ist erneut mit dem Lipper Fund Award ausgezeichnet worden. Zum zweiten Mal in Folge wurde der Fonds in der Kategorie «Aktien Thema – Wasser» über die Drei-Jahres-Periode 2023 bis 2025 zum Sieger gekürt. In Österreich setzte er sich gegen zehn, in Frankreich gegen vierzehn konkurrierende Wasserfonds durch.

Small und Mid Caps, Untergewicht USA

Für Fondsmanager Stefan Schütz bestätigt die Auszeichnung die strategische Positionierung des Portfolios. «Ich freue mich sehr, dass sich unsere Strategie einmal mehr bewährt hat. Unser Fokus auf Small und Mid Caps, die Untergewichtung in den USA und unsere hohe Diversifikation haben sich ausbezahlt», so Schütz. Der Fonds ist seit September 2007 am Markt und weist per Ende März 2026 in der Tranche W EUR eine Performance von 308 Prozent seit Lancierung aus.

Investiert wird weltweit in Unternehmen, die sich der nachhaltigen Nutzung und dem Schutz der Ressource Wasser verschrieben haben – ausgerichtet am sechsten UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG 6). Eine Besonderheit ist die «Impact Anteilsklasse», bei der 25 Prozent der Managementgebühr direkt in Trinkwasserprojekte in Regionen ohne Zugang zu sauberem Wasser fliessen.

Infrastruktur, Wiederverwendung, Halbleiter

Schütz sieht die strukturellen Treiber für das Wasserthema weiterhin intakt. Wasserknappheit sei weniger ein Naturphänomen als das Ergebnis maroder Infrastruktur und ineffizienter Nutzung. Bevölkerungswachstum und Klimawandel erhöhten den Druck auf Netze, die vielerorts seit dem 19. Jahrhundert nicht grundlegend erneuert worden seien. Der Investitionsbedarf betreffe die Modernisierung bestehender Systeme, Technologien zur Wasserwiederverwendung sowie neue Infrastruktur für wasserintensive Industrien wie Halbleiterfertigung und Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Trotz zyklischer Schwankungen bleibe das Umfeld für Wassertitel langfristig attraktiv.

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