16.10.2026, 07:46 Uhr
Am Freitagmorgen kostet die grösste Kryptowährung wieder knapp 82'000 US-Dollar. Für eine Trendwende fehlt aber einiges: Die ETF-Anleger halten sich zurück, und Fed-Chef Kevin Warsh lässt sich nicht in die Karten...
Am 10. November 2026 findet im Mandarin Oriental in Zürich das erste Swiss Institutional Symposium statt. Die Fachtagung ist zugleich die Lancierung einer neuen Schweizer Plattform für Pensionskassen, Versicherungen und weiteren institutionellen Anlegern.
Die Schweizer institutionellen Anleger gelten als weltweit führend sowohl in Bezug auf Qualität, Professionalität als auch was die Höhe der verwalteten Vermögen betrifft. Doch Orte für einen offenen, unabhängigen Austausch unter institutionellen Anlegern sind rar. Diese Lücke will Swiss Institutional schliessen. Die Plattform wurde von Dr. Marta Ra und Andreas Schaffner gegründet und wird am 10. November am ersten Swiss Instututional Symposium 2026 offiziell lanciert. Beide sind erfahrene Finanz- und Medienprofis.
«Swiss Institutional ist eine unabhängige Plattform, welche relevante Inhalte übers Jahr hindurch publiziert, Fachtagungen organisiert und so den regelmässigen Austausch fördert», sagt Andreas Schaffner. Und Dr. Marta Ra ergänzt: «Institutionelle Anleger erhalten einen Ort, an dem sie unter sich offen über Regulierung, Allokation, Risiken oder neue Anlageklassen sprechen können. Wir wollen bewusst die existierenden Silos auflösen.»
Am Swiss Institutional Symposium geht es nicht um Masse, sondern um kuratierte Dialog. Bewusst setzen die Veranstalter auf ein klares Prinzip: Auf jedem Podium sitzt mindestens eine Vertretung einer Pensionskasse oder einer Versicherung. Damit sollen die Fragen der Institutionellen Investoren im Mittelpunkt stehen und nicht die Produkte der Anbieter. Das gilt auch bei der Wahl der Inhalte.
«Die Welt der Anlegerinnen und Anleger ist im Umbruch: Die Zinsen steigen, Geld kostet wieder etwas, es gibt Alternativen zu den klassischen Obligationen. Dieser tektonischer Verschiebung innerhalb der Portfolios gehen wir nach», sagt Dr. Marta Ra. Entsprechend ist das Programm gliedert: Regulierung der beruflichen Vorsorge; Private Markets, Infrastruktur und Wachstumskapital; Nachhaltigkeit, ESG und Impact Investing; zuletzt ist ein grosser Block dem Bereich den Obligationen - Fixed Income - gewidmet.
«Uns interessiert, wie Anlageentscheide in der Praxis tatsächlich gefällt werden und was regulatorisch überhaupt möglich ist», sagt Andreas Schaffner. «Konzepte, wie Total Portfolio Approach sind in der Theorie interessant, doch sind diese tatsächlich umsetzbar? Darüber wollen wir mit den Verantwortlichen aus den Vorsorgeeinrichtungen sprechen – kritisch und auf Augenhöhe.»
Eröffnet wird das Symposium von Vera Kupper-Staub, Präsidentin der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV). Weiter auf der Bühne stehen unter anderem Christoph Bianchet von der SUVA und Christel Rendu de Lint, die CO-CEO von Vontobel. Als Partner unterstützen KKR, PIMCO, BNP und DPAM sowie DWS den Anlass.
Das Symposium ist erst der Auftakt. Neben redaktionellen Inhalten, sowie Video- und Podcast-Formaten baut Swiss Institutional sein Angebot 2027 deutlich aus. Geplant sind unter anderem ein Alternative Summit, ein Investors Dinner während der Art Basel, regelmässige Private Markets Breakfasts, monatliche CEO Updates – online und persönlich –, sowie ein Beitrag während der Zürich Climate Week – und das Swiss Institutional Symposium 2027.
Die Veranstaltungen richten sich primär an Vertreterinnen und Vertreter von Pensionskassen, Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen, Versicherungen sowie spezialisierte Beratern. Grosse institutionell anlegende Family Offices sind ebenfalls angesprochen.
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