11.03.2026, 07:52 Uhr
Fundamenta Real Estate hat im Geschäftsjahr 2025 den Reingewinn dank hoher Neubewertungen kräftig gesteigert. Auch operativ schnitt die Zuger Immobiliengesellschaft besser ab als im Vorjahr. Die Ausschüttung soll...
Die Schweizer Pensionskassen haben im Februar 2026 mit einer durchschnittlichen Rendite von 1,35 Prozent einen soliden Monat abgeliefert. Das zeigt die aktuelle Auswertung von UBS, die über 300 autonome Schweizer Pensionskassen umfasst. Seit Jahresbeginn summiert sich die Rendite damit auf 1,91 Prozent.
Treiber der positiven Performance war vor allem der Schweizer Aktienmarkt: Mit einem Plus von 5,33 Prozent übertrafen heimische Titel alle anderen Anlageklassen deutlich. Globale Aktien legten 1,69 Prozent zu, Fremdwährungsanleihen 0,97 Prozent. Einzig Infrastrukturanlagen rutschten mit minus 0,21 Prozent leicht ins Minus.
Bemerkenswert: Kleinere Pensionskassen mit einem verwalteten Vermögen unter 300 Millionen Franken schnitten mit einer Median-Performance von 1,36 Prozent etwas besser ab als ihre grossen Pendants mit über einer Milliarde Franken verwaltetem Vermögen, die auf 1,23 Prozent kamen. Die Sharpe Ratio – ein Mass für die risikobereinigte Rendite – stieg im Vergleich zum Vormonat von 1,4 auf 1,67.
Hinter den guten Zahlen steckt eine bemerkenswerte Verschiebung: Die Skepsis gegenüber US-Technologiewerten wuchs im Februar spürbar. Anleger zeigten sich zunehmend besorgt über die rasant steigenden KI-Investitionen und die wachsende Abhängigkeit des Sektors von Fremdkapital. Paradoxerweise wirkte genau diese Neubewertung wie ein Katalysator – die Aktienrally weitete sich auf andere Sektoren und internationale Märkte aus.
Zum Monatsende kam ein geopolitischer Schock: Ein gemeinsamer Militäreinsatz der USA und Israels im Iran am letzten Februartag liess die Spannungen eskalieren. Die Frage, wie lange die Strasse von Hormus – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt – blockiert bleibt, dürfte laut UBS-Ökonomen massgeblich bestimmen, wie stark die wirtschaftlichen Konsequenzen ausfallen.
Das UBS Chief Investment Office erwartet kurzfristig erhöhte Volatilität an den Märkten, glaubt aber, dass die positiven wirtschaftlichen Fundamentaldaten letztlich die Oberhand behalten werden – so wie es nach den meisten geopolitischen Schocks der vergangenen Jahre der Fall war.
Beim Schweizer Franken erwartet UBS, dass der Euro gegenüber dem Franken mittelfristig zulegt, während das Währungspaar USD/CHF seitwärts tendieren dürfte. Eine Negativzinspolitik der SNB hält das CIO für unwahrscheinlich. Auch bei der US-Notenbank Fed rechnen die Ökonomen weiterhin mit zwei Zinssenkungen um je 25 Basispunkte im laufenden Jahr.
Langfristig zeigt das Bild solider Ergebnisse: Seit dem Start der UBS-Erhebung im Jahr 2006 erzielen die erfassten Pensionskassen eine annualisierte Rendite von 3,38 Prozent – trotz der tiefen Einschnitte in den Krisenjahren 2008 und 2022.