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True Wealth überschreitet die Drei-Milliarden-Marke

Felix Niederer ist CEO und Mitgründer von True Wealth (Bild: True Wealth)
Felix Niederer ist CEO und Mitgründer von True Wealth (Bild: True Wealth)

True Wealth, der 2013 gegründete Robo-Advisor, hat die Marke von drei Milliarden Franken an verwaltetem Vermögen überschritten. Stark gewachsen ist das Unternehmen im Bereich der Säule 3a. True Wealth zählt aktuell über 45'000 Kundenbeziehungen.

11.06.2026, 08:35 Uhr
Asset Management | Fintech | Vorsorge

Redaktion: asc

Bemerkenswert ist die Dynamik hinter dem Meilenstein: Während der Weg zur ersten Milliarde mehrere Jahre in Anspruch nahm, wurde die dritte Milliarde in lediglich zehn Monaten erreicht. Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist dabei die gebundene Vorsorge: Die verwalteten Vermögen in der Säule 3a haben die Schwelle von 500 Millionen Franken überschritten.

CEO und Mitgründer Felix Niederer wertet den Zufluss als Bestätigung des Geschäftsmodells: «Dass uns 45'000 Kundinnen und Kunden ein Vermögen von über drei Milliarden Franken anvertrauen, ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass unser Versprechen – professionelle Vermögensverwaltung zu einem Bruchteil der banküblichen Kosten – im Markt nachhaltig überzeugt.»

Eigenentwickelte Plattform als Kernelement

True Wealth verwaltet sämtliche Kundenportfolios auf einer eigenen IT-Plattform, die von einem in der Schweiz ansässigen Entwicklungsteam kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die Unabhängigkeit von externen Bankensoftware-Anbietern ermöglicht es dem Unternehmen, die Gebührenstruktur schlank zu halten. Die Jahresgebühr beträgt je nach Anlagesumme zwischen 0,25 und 0,50 Prozent; für die Säule 3a fällt keine Verwaltungsgebühr an. Der Mindesteinsatz beträgt 8'500 Franken für freie Anlagen, 1'000 Franken für Kinderportfolios und 3a-Lösungen.

True Wealth hat sein Angebot seit der Gründung schrittweise ausgebaut – von der freien Vermögensverwaltung über die Säule 3a bis hin zu Lösungen für Minderjährige. Charakteristisch für das Modell ist der Ansatz, Kundinnen und Kunden innerhalb ihrer strategischen Allokation eigene Präferenzen umzusetzen zu lassen, gestützt auf vollständige Transparenz über die Portfoliozusammensetzung. Das Unternehmen bezeichnet dies als Beitrag zur Demokratisierung von Investitionsentscheiden.

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