28.08.2026, 09:29 Uhr
Während Ökonomen darüber streiten, ob sich Washington aus dem Schuldenberg herauswachsen kann, rücken für Schweizer Anlegerinnen und Anleger vor allem drei Fragen in den Vordergrund: Frankenstärke, Goldnachfrage...
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im ersten Semester 2026 mehr verdient. Ein stabiles Zinsgeschäft wurde von höheren Erträgen in anderen Bereichen gestützt. Gleichzeitig flossen der Bank weitere Kundengelder zu.
Der Geschäftserfolg, der als Mass für die operative Leistung gilt, legte um 12,1 Prozent auf 783 Millionen Franken zu. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn in den Monaten Januar bis Juni um 1,7 Prozent auf 679 Millionen, wie die ZKB am Freitag mitteilte.
Den Erfolg aus dem zentralen Zinsengeschäft konnte die Bank mit 836 Millionen Franken - trotz der seit mehr als einem Jahr geltenden Nullzinsen - noch weiter steigern. Er nahm um 1,7 Prozent zu. Gestützt hätten höhere Volumen im Kredit- und Hypothekargeschäft.
Wesentlicher Wachstumstreiber war der Erfolg aus dem Geschäft mit Kommissionen und Dienstleistungen. Diese kletterte um 12,9 Prozent auf 598 Millionen Franken. Das kleinere Handelsgeschäft wuchs um 4,7 Prozent auf 244 Millionen.
Insgesamt stieg der Geschäftsertrag damit um 6,0 Prozent auf 1,70 Milliarden Franken. Dem stand ein Geschäftsaufwand von 898 Millionen Franken gegenüber, das sind nur 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Kundenvermögen kletterten seit Jahresbeginn um 31,9 Milliarden auf 610,8 Milliarden Franken. Darin eingerechnet sind verwaltete Vermögen in Höhe von 527,2 Milliarden Franken. Dabei flossen der Bank Netto-Neugelder in Höhe von 10,5 Milliarden zu.
Das Wachstum in der Vermögensverwaltung ist im Urteil des ZKB-Chefs Urs Baumann ein klarer Beweis für das Vertrauen der Kunden in die Anlage- und Beratungskompetenz der ZKB. Mit Blick nach vorne erwartet dieser trotz anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten ein insgesamt ansprechendes Jahresergebnis.