14.05.2026, 07:52 Uhr
Die Renditeexplosion bei britischen Staatsanleihen dieser Woche ist mehr als eine politische Momentaufnahme. Sie zeigt, wie Anleihemärkte Regierungen zum Kurswechsel zwingen können – und warum dieser Mechanismus...
Die Verbraucherpreise stiegen im Mai zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Im April hatte die Rate 3,4 Prozent betragen. Analysten hatten mit einer unveränderten Inflationsrate gerechnet.
Im Monatsvergleich stagnierten die Preise. Hier war ein Anstieg um 0,1 Prozent erwartet worden. Die Kernjahresinflationsrate ohne Energie und Nahrungsmittel fiel von 3,6 auf 3,4 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Kernverbraucherpreise allerdings um 0,2 Prozent. Die Zahlen lagen jeweils 0,1 Prozentpunkte niedriger als von Volkswirten erwartet. Die Kernrate wird von der US-Notenbank Fed besonders beachtet. Sie gibt den allgemeinen Preistrend nach Meinung von Fachleuten besser wieder als die Gesamtrate.
Die Zahlen sind von Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Wegen der hartnäckigen Teuerung halten die Währungshüter seit längerem an ihrer straffen Geldpolitik fest. Auch an diesem Mittwoch dürfte die Notenbank ihre Zinsen bestätigen.