05.05.2026, 09:46 Uhr
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Ein Jahr nach dem Start ihrer Core-ETF-Reihe schraubt UBS Asset Management an den Preisen: Die Gebühren von fünf ETFs werden teils deutlich gesenkt, der USA-Index liegt neu bei nur noch drei Basispunkten. Gleichzeitig wird ein Euro Stoxx 50 ETF ins Core-Sortiment integriert. Die Produktreihe verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten Nettozuflüsse von über 18,5 Milliarden Dollar.
UBS Asset Management (UBS AM) verschärft den Preiswettbewerb im europäischen ETF-Markt weiter. Wie der Vermögensverwalter am Dienstag mitteilte, werden die Gebühren von fünf börsengehandelten Indexfonds reduziert, zudem rückt ein Euro Stoxx 50 ETF neu in die hauseigene Core-Produktlinie auf. Der Schritt erfolgt rund ein Jahr nach der Lancierung der Core-Reihe, die laut Mitteilung in den vergangenen zwölf Monaten Nettozuflüsse von mehr als 18,5 Milliarden Dollar verzeichnet hat. Aktuell verwaltet die Linie über 50 Milliarden Dollar.
Im Jahr 2025 erzielte UBS AM nach eigenen Angaben Rekord-Nettozuflüsse in das ETF-Geschäft. Im ersten Quartal 2026 lag das Haus bei den Netto-Neugeldzuflüssen für in Europa domizilierte ETFs gemäss Daten von ETFBook auf dem dritten Platz.
Mit drei Basispunkten beim Core MSCI USA ETF positioniert sich UBS AM am untersten Ende der europäischen Gebührenlandschaft. Die Senkungen betreffen jeweils die nicht währungsgesicherten Anteilsklassen.
«Als grösster in Europa ansässiger Anbieter von indexbasierten Anlagen und mit 25 Jahren Erfahrung auf dem ETF-Markt sind wir bestens positioniert, um den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden», lässt sich Raimund Müller, Leiter ETF & Index Fund Sales Switzerland bei UBS AM, zitieren. Die Senkung der Gebühren und die Aufnahme eines Euro Stoxx 50 ETFs ins Core-Sortiment unterstrichen das Engagement, kosteneffiziente Portfoliokomponenten anzubieten.
Mit mehr als einer Billion Dollar an investiertem Vermögen und über 400 Fonds, die mehr als 200 Indizes abbilden, ist UBS AM nach eigenen Angaben der grösste in Europa ansässige Anbieter indexierter Anlagen. Das Haus zählt zu den ersten Vermögensverwaltern, die Anfang der 2000er-Jahre ein europäisches ETF-Geschäft aufgebaut haben, und brachte 2011 als Erstanbieter nachhaltige ETFs auf MSCI EMU, Pazifik, USA und World auf den Markt. Auch währungsgesicherte ETF-Anteilsklassen waren laut UBS AM eine frühe Innovation des Hauses.
Die Fonds sind grossmehrheitlich in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien und weiteren EU-Ländern zum Vertrieb zugelassen, wobei einzelne Vehikel nicht in allen Märkten verfügbar sind. UBS AM ist gemäss eigenen Angaben grösster Anlagefonds-Manager der Schweiz, zweitgrösster Manager von Fund-of-Hedge-Funds weltweit und einer der grössten Manager von Sachwertanlagen.