07.09.2026, 08:37 Uhr
Der weltgrösste Staatsfonds schlägt eine grundlegende Reform seiner Bond-Benchmark vor: Der Anteil der Staatsanleihen soll von 70 auf 50 Prozent sinken, US-Treasuries wären am stärksten betroffen. Viele Beobachter...
Swiss Re sieht eine wachsende Nachfrage nach Versicherungsschutz, da Risiken zunehmend komplexer werden. Insbesondere Naturrisiken wie Windstürme, Dürren oder Waldbrände dürften die Kosten weiterhin die Höhe treiben. Der Rückversicherer geht davon aus, dass die versicherten Naturkatastrophenschäden jährlich um 5 bis 7 Prozent wachsen werden.
Modellrechnungen zeigten, dass die versicherten Schäden in einem Spitzenszenario im laufenden Jahr gar einen Wert von rund 320 Milliarden US-Dollar erreichen könnten, wie aus einer am Montag anlässlich des in Monte Carlo stattfindenden Branchentreffens «»Rendez-Vous de Septembre» publizierten Mitteilung hervorgeht. Eine Häufung von Hurrikans wie Harvey, Irma und Maria im Jahr 2017 allein könne die jährlichen versicherten Schäden bereits auf über 120 Milliarden Dollar treiben.
Waldbrände sind laut Swiss Re das am schnellsten wachsende Wetterrisiko weltweit, wobei die versicherten Waldbrandschäden in Europa in den vergangenen Jahrzehnten jährlich um geschätzte 8 bis 11 Prozent gestiegen seien. Bessere Daten, die Modellierung und Prävention würden dazu beitragen, die sich verändernden Risiken besser zu verstehen und den Risikotransfer zu verbessern.