12.10.2026, 10:07 Uhr
Die Holdinggesellschaft Evonext und die Sporttechnologiefirma Ascend Sport Technology haben eine verbindliche Fusionsvereinbarung unterzeichnet. Durch den Zusammenschluss soll Ascend unter eigenem Namen an der SIX...
Auch wenn die Pharmabranche bisher von den Strafzöllen in den USA ausgenommen ist, sieht Scienceindustries, der Branchenverband der Schweizer Chemie, Pharma und Life Sciences, eine erhebliche Belastung auf Schweizer Unternehmen zukommen.
Laut Scienceindustries sind die USA der wichtigste Exportmarkt für die Schweizer Chemie-, Pharma- und Life-Sciences-Industrie. 2024 seien 94 Prozent der branchenspezifischen Ausfuhren in die USA pharmazeutische Produkte gewesen, auf die nahezu kein Zoll erhoben wurde.
«Auch wenn pharmazeutische Produkte aktuell vom erhöhten Zollsatz von 31 Prozent ausgenommen sind, stellt der neu eingeführte 10-Prozent-Zollsatz eine spürbare Belastung für Unternehmen dar und betrifft zentrale Lieferketten im bilateralen Handel», schreibt der Verband auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.
Kurzfristig rechnet der Verband daher mit «höheren Kosten, administrativem Mehraufwand und möglicher Unsicherheit bei Lieferungen.» Mittelfristig bestehe zudem das Risko von «Versorgungsengpässen in den USA, Wettbewerbsnachteilen für Schweizer Unternehmen und verzögerten Investitionsentscheiden», teilt der Verband mit.
Produktionsverlagerungen seien jedoch keine kurzfristige Lösung, da die pharmazeutischen Anlagen aufwändig und stark reguliert seien.