Schwellenländeranleihen-Fonds berücksichtigt ESG-Faktoren

Edwin Gutierrez, Head of Emerging Market Sovereign Debt bei Aberdeen Standard Investments.
Edwin Gutierrez, Head of Emerging Market Sovereign Debt bei Aberdeen Standard Investments.

Aberdeen Standard Investments hat einen Fonds für Schwellenländeranleihen aufgelegt, der ökologische, soziale, Governance- und politische Aspekte berücksichtigt.

06.05.2019, 10:05 Uhr

Redaktion: stf

Aberdeen Standard Investments (ASI) lanciert den Global SICAV II Emerging Market Debt Sustainable and Responsible Investment Fund. Mit einem Overlay für ökologische, soziale, Governance- und politische Aspekte wird das Engagement in Schwellenländeranleihen durch die Berücksichtigung von ESG-Faktoren ergänzt. Der Fonds legt ausschliesslich in Staatsanleihen in Hartwährung an und wird von dem aus 46 Experten bestehenden Emerging Market Debt Team von Aberdeen Standard Investments verwaltet. Da sich Analysen und Engagements bei Ländern anders gestalten als bei Unternehmen, wurde ein formeller Governance-Prozess eingerichtet.

Edwin Gutierrez, Head of Emerging Market Sovereign Debt bei Aberdeen Standard Investments, ist der Meinung, dass viele institutionelle Investoren in der Anlageklasse Schwellenländeranleihen unterinvestiert sind, obwohl es überzeugende Argumente dafür gebe, die Allokation in solche Investitionen zu verstärken:

"Angesichts anhaltender Sorgen in den Industrieländern erscheint es sinnvoll, Fixed-Income-Portfolios durch Anlagen in Märkte mit höherem Wachstum zu diversifizieren."

Zwar bleiben länderspezifische Risiken laut dem Experten bestehen. Ein Anlageprozess mit Fokus auf das Research vor Ort und einer integrierten ESG-Analyse unterstütze die Anleger jedoch bei der Ermittlung der Risiken und den Opportunitäten.

Der Fonds ist für den Vertrieb in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Singapur, Spanien, Schweden, der Schweiz und Grossbritannien zugelassen.

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