23.07.2026, 09:13 Uhr
Der Derivate-Spezialist Leonteq hat im ersten Halbjahr 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Der Konzerngewinn stieg um 37 Prozent auf 12,7 Millionen Franken. Wachstum in allen Regionen und ein konsequentes...
Die Bundesanwaltschaft hat die Privatbank Lombard Odier und einen ehemaligen Mitarbeiter wegen schwerer Geldwäscherei angeklagt. Sie werden verdächtigt, bei der Verschleierung von Gewinnen der Tochter des ehemaligen usbekischen Präsidenten geholfen zu haben.
Die Bank und ihr ehemaliger Mitarbeiter werden verdächtigt, eine entscheidende Rolle bei der Verschleierung von Erlösen aus den Aktivitäten des von Gulnara Karimova gegründeten «Office» gespielt zu haben, das von der Bundesanwaltschaft (BA) als kriminelle Organisation eingestuft wird. Das teilte die Justizbehörde mit.
Zwischen 2005 und 2012 sollen die beiden in der Schweiz Vermögenswerte gewaschen haben, die aus Verbrechen dieser kriminellen Organisation stammten, deren oberste Chefin gemäss der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft Gulnara Karimova sein soll.
Die Ermittlungen erhärteten den Verdacht, dass ein Teil der in der Schweiz gewaschenen Gelder über Bankbeziehungen bei der Banque Lombard Odier & Cie SA in Genf transferiert wurden, wie es weiter heisst. Bis zum rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.