20.08.2026, 09:15 Uhr
Das regelmässige Investieren über ETF-Sparpläne gewinnt an der Schweizer Börse deutlich an Bedeutung. Wie aus aktuellen Zahlen von BX Swiss hervorgeht, lag das von Januar bis Juli 2026 über die Börse...
Bei der Liechtensteiner Bank LGT ist der Gewinn im ersten Halbjahr weiter gestiegen. Die von dem Institut verwalteten Vermögen sowie die Neugelder nahmen ebenfalls zu.
Der Konzerngewinn stieg im ersten Semester 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 281,60 Millionen Franken, wie die Bankgruppe im Besitz des Liechtensteiner Fürstenhauses am Donnerstag mitteilte. Das Institut habe die Erträge in den ersten sechs Monaten deutlich gesteigert und ein konsequentes Kostenmanagement gezeigt.
Der Bruttoerfolg der Gruppe nahm um 5 Prozent auf 1,49 Milliarden Franken zu. Vor allem der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, der deutlich grössten Ertragsquelle, kletterte im Zuge erhöhter Kundenaktivität um 7 Prozent.
Derweil blieben die Erträge aus dem Handelsgeschäft und dem Zinsengeschäft mit +1 Prozent, bzw. -2 Prozent weitestgehend stabil. Der Aufwand nahm mit plus 2 Prozent weniger stark zu als die Einnahmen.
Netto-Neugelder steigen weiter
Die Netto-Neugelder beliefen sich auf 12,3 Milliarden Franken, was einer annualisierten Wachstumsrate von 6,4 Prozent entsprach. Dabei trugen sowohl das Private-Banking- als auch das Asset-Management-Geschäft zum Netto-Neugeldzufluss bei.
Die verwalteten Vermögen erhöhten sich im ersten Semester um 7 Prozent auf 412,6 Milliarden Franken - der höchste Wert in der Geschichte der LGT. Neben dem Netto-Neugeldzufluss stützten eine starke Markt- und Investmentperformance sowie positive Währungseffekte diese Entwicklung, wie es weiter heisst.
Mit Blick nach vorne zeigt sich das Institut zuversichtlich. Allerdings blieben das geopolitische Umfeld und die Bedingungen an den Finanzmärkten weiterhin schwer abschätzbar. «Der Fokus der LGT liegt weiterhin auf der Konsolidierung und Stärkung ihrer weltweiten Präsenz in bestehenden Märkten sowie der Realisierung von Synergien und Skaleneffekten aus den getätigten Wachstums- und Technologieinvestitionen», heisst es mit Blick auf die strategische Zielsetzung.