10.07.2026, 08:59 Uhr
Die erneute, deutlich schärfere Eskalation zwischen den USA und dem Iran wirft die Frage auf, wie nachhaltig der Inflationsschub ist, den der Konflikt seit Kriegsausbruch Ende Februar 2026 ausgelöst hat. Was sind...
Vorab der Konsum im Inland stützt die japanische Wirtschaft. Das BIP wuchs im ersten Quartal trotz den deutlich sinkenden Exporten aus der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt.
Das Bruttoinlandsprodukt legte im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent zu, wie aus offiziellen Zahlen der japanischen Regierung hervorgeht. Von Reuters befragte Experten hatten im Schnitt ein Plus von 0,7 Prozent erwartet.
Angetrieben wurde das Wachstum insbesondere vom privaten Konsum, der von der Wiedereröffnung der Wirtschaft nach den Corona-Restriktionen profitierte. Der Bereich, der mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung ausmacht, legte im Zeitraum Januar bis März um 0,6 Prozent zu. Auch die Investitionen der Firmen stiegen leicht an.
Die Stärke der Inlandsnachfrage glich die Schwäche der Exporte aus, die von Januar bis März um 4,2 Prozent einbrachen – der erste Rückgang in den vergangenen sechs Quartalen.
«Die Nachfrage nach Gütern ist weltweit nicht stark, daher sind die Exporte schwach. Auch die Industrieproduktion ist schwach, so dass wir nicht erwarten können, dass die Hersteller gute Fortschritte machen», erläuterte Toru Suehiro, Ökonom beim Broker Daiwa Securities gegenüber Reuters.