24.06.2026, 13:36 Uhr
UBS-CEO Sergio Ermotti hat am zweiten Tag des Point Zero Forum in Zürich klar gemacht, dass die Schweiz ihre Stärken als Finanzplatz aktiv verteidigen muss – und den Ball im Regulierungsstreit dem Parlament...
Die in Italien bevorstehenden Parlamentswahlen könnten mehr Verwirrung auslösen, als die Märkte erwarten, sagt Johannes Müller, Head of Macro Research bei Deutsche AM.
Italien könnte die Märkte durchaus erneut überraschen. "Diese Aussage machen wir nicht leichtfertig. Wer vor Wahlen Prognosen wagt, lernt früher oder später, bescheiden zu sein. Im Lauf der Zeit stellt man Faustregeln auf, die meist aufgehen. Aber irgendwann findet man dann für jede einzelne Regel eine Ausnahme", so Johannes Müller, Head of Macro Research bei Deutsche AM. Genausokönnte es jetzt bei der italienischen Parlamentswahl laufen. Die Umfragedaten sind etwas verworren. Aber aus unserer Sicht sprichteiniges dafür, dass die Anti-Establishment-Fünf-Sterne-Bewegung("MoVimento 5 Stelle") nur einen normalen Umfragefehler davon entfernt ist, die Bildung einer realistischen, weitgehend in der Mitte angesiedelten, pro-europäischen Regierung blockieren zu können.