20.01.2026, 10:24 Uhr
Die Preise für Wohnimmobilien sind auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dabei hat sich Preiswachstum gegen das Jahresende hin noch beschleunigt. Zudem hat sich das Neugeschäft deutlich belebt. Ein Grund...
Die Zahl neuer Hedgefonds steigt auf den höchsten Stand seit 2022, während Schliessungen auf historischem Tiefstand verharren. Das verwaltete Vermögen nähert sich der Fünf-Billionen-Dollar-Marke. Das geht aus dem aktuellen Market Microstructure Report des Indexanbieters HFR hervor.
Die globale Hedgefonds-Branche befindet sich in einer bemerkenswerten Wachstumsphase. Im dritten Quartal 2025 wurden weltweit 165 neue Fonds aufgelegt – so viele wie seit Anfang 2022 nicht mehr.
Insgesamt kamen laut dem Market Microstructure Report des Indexanbieters HFR, in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 427 neue Hedgefonds auf den Markt. Damit steuert die Branche auf das stärkste Gründungsjahr seit 2021 zu. Gleichzeitig blieb die Zahl der Schliessungen mit nur 77 Fonds im dritten Quartal auf historisch niedrigem Niveau. Die bisherigen Liquidationen im Jahr 2025 summierten sich auf lediglich 215 – deutlich weniger als die 406 Schließungen im gesamten Vorjahr, dem niedrigsten Wert seit zwei Jahrzehnten.
Das verwaltete Vermögen der globalen Hedgefonds-Industrie erreichte zu Beginn des vierten Quartals 2025 einen neuen Höchststand von geschätzten 4,98 Billionen US-Dollar. Getrieben wird diese Entwicklung durch eine starke Performance: Das Jahr 2025 war laut HFR das ertragreichste für Hedgefonds seit 2009.
«Diese Performance wurde nicht durch die allgemeine Aktienmarktentwicklung getrieben, sondern durch opportunistische, spezialisierte Engagements», erklärte HFR-Präsident Kenneth J. Heinz laut der Mitteilung. Die Manager hätten unterschiedliche Marktzyklen erfolgreich navigiert.
Bei den Anlagestrategien zeigt sich ein Wechsel gegenüber dem Vorquartal: Fonds mit Relative-Value-Arbitrage-Ansätzen dominierten die Neugründungen mit rund 70 neuen Produkten. Es folgten Aktienstrategien mit 47 und Makro-Fonds mit 41 Neugründungen. Die Aktienstrategie-Kategorie verzeichnete allerdings auch die meisten Schliessungen.
Die Gebührenstruktur der Branche blieb weitgehend stabil. Die durchschnittliche Verwaltungsgebühr liegt seit 2019 unter 1,4 Prozent, aktuell bei 1,34 Prozent. Die Erfolgsbeteiligung beträgt im Schnitt 15,8 Prozent. Neu aufgelegte Fonds starten tendenziell mit niedrigeren Verwaltungsgebühren von durchschnittlich 1,18 Prozent.
Für das laufende Jahr erwartet HFR eine Fortsetzung des Wachstumstrends. Die Branche profitiere von der steigenden Nachfrage sowohl institutioneller als auch zunehmend privater Investoren. Kapitalallokatoren investierten auf einem Niveau wie zuletzt 2007 in Hedgefonds.
Dabei dürften geopolitische Spannungen, Unsicherheiten bezüglich Inflation und Geldpolitik sowie mögliche Handelskonflikte die Nachfrage nach aktiv gemanagten Strategien weiter befeuern. «Es ist wahrscheinlich, dass sich diese Trends auch 2026 weiter beschleunigen", so Heinz.
Übrigens: Im Prime-Brokerage-Geschäft dominieren weiterhin die grossen Investmentbanken Goldman Sachs, UBS, JP Morgan und Morgan Stanley.