23.07.2026, 09:13 Uhr
Der Derivate-Spezialist Leonteq hat im ersten Halbjahr 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Der Konzerngewinn stieg um 37 Prozent auf 12,7 Millionen Franken. Wachstum in allen Regionen und ein konsequentes...
Die Gender-Debatte ist auch in der Schweiz hochaktuell. Jüngst nahmen Tausende an den Demonstrationen zum Frauenstreiktag teil. Zum Thema hat Nordea AM einen Fonds lanciert, welcher jetzt auch im Schweizer Markt gehandelt wird.
Geschlechtervielfalt ist ein wichtiges Nachhaltigkeitsthema, nach welchem sich Finanzprodukte vermehrt ausrichten. So auch der Nordea 1 – Global Gender Diversity Fund von Nordea Asset Management.
Im Februar 2019 wurde der Fonds lanciert und ist nun auch in der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. Er investiert in Unternehmen, die Geschlechtervielfalt aufweisen und wird von zwei Portfoliomanagerinnen, Julie Bech und Audhild Asheim Aabø, verwaltet. "Wir bevorzugen Unternehmen, die eine faire Geschlechterrepräsentation im Senior-Management, in der Geschäftsführung und auf Vorstandsebene aufweisen", sagt Julie Bech, Co-Managerin des Fonds. Darüber hinaus berücksichtigt der Fonds eine Reihe von ESG-Kriterien. So schliesst er beispielsweise Unternehmen aus, die gegen das Völkerrecht und Normen zu Umweltschutz, Menschenrechten und Arbeitsstandards verstossen.
Nordea wurde 2019 erneut für seine Anstrengungen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung ausgezeichnet. So wurde Nordea zum dritten Mal in Folge in den Bloomberg Gender-Equality Index (GEI) aufgenommen. Unternehmen, die in diesen Index einbezogen werden, liegen in Bezug auf Richtlinien und Statistiken zur Geschlechtergleichberechtigung über einem globalen Schwellenwert. Der GEI 2019 umfasst 230 Unternehmen, die weltweit sieben Millionen Frauen beschäftigen.