Fondstrends-Umfrage: Aktive Fondsmanager performen besser bei hoher Volatilität

Bild: Pixabay
Bild: Pixabay

Wenn es an den Finanzmärkten holprig und sehr volatil wird, kommt die Zeit des aktiven Fondsmanagements. Dieser Aussage hat in der Fondstrends-Umfrage eine deutliche Mehrheit zugestimmt.

13.03.2019, 08:26 Uhr

Redaktion: rem

Angesichts der grossen Konkurrenz passiver Anlagevehikel, die aufgrund tiefer Kosten und hoher Transparenz gerade auch in Phasen steil ansteigender Börsen viel Zuspruch bei den Anlegern finden, ist der Druck auf die aktiven Fondsmanager in den letzten Jahren gestiegen. Bei stark fallenden Börsen hingegen stellen sich Anleger schnell die Frage, ob sie in den passiven Produkten bleiben oder in aktiv gemanagte Fonds wechseln sollen, weil aktive Manager möglicherweise besser auf hohe Volatilität reagieren können. Das sei ein Mythos, hört man aus Expertenkreisen. Diese verweisen auch auf zahlreiche Studien, in denen aktive Fondsmanager schlecht wegkommen, weil ein Grossteil die Benchmark nicht schlägt und trotzdem höhere Gebühren als die ETFs verlangt.

Dass hier die Meinungen längst nicht gemacht sind, zeigt die Fondstrends-Umfrage: 42.5% der Umfrageteilnehmer glauben nämlich, dass eine hohe Marktvolatilität den aktiven Managern in die Hände spielt. 27,5% finden, genau das Gegenteil sei der Fall und die aktiven Fondsmanager kämen in solchen Phasen ins Schwimmen. 30% sind der Meinung, das spiele keine Rolle, in Märkten mit hoher Volatilität würden die aktiven Fondsmanager weder eine bessere noch eine schlechtere Performance erzielen. Die Diskussion darüber wird wohl auch in Zukunft nicht verebben.

In der neuen Fondstrends-Umfrage steht die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank im Fokus. Hier geht es zur Umfrage.

Alle Artikel anzeigen