Europäischer ETF Markt überzeugt

Bild: Lyxor/fondstrends
Bild: Lyxor/fondstrends

Das neue Lyxor ETF Barometer legt offen, dass der europäische ETF-Markt auch im Juli 2015 seinen positiven Trend fortsetzen konnte. Das nun insgesamt in ETFs verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende 2014 um 22 Prozent auf nun 444 Milliarden Euro.

12.08.2015, 11:01 Uhr

Redaktion: ce

Die Zuflüsse in Aktien-ETFs stiegen deutlich auf 6 Milliarden Euro im Vergleich zu Zuflüssen von 3,1 Milliarden Euro im Vormonat. Investoren bevorzugten dabei weiterhin Aktien-ETFs der Industrieländer, die Zuflüsse von 6,5 Milliarden Euro verbuchten. Die Zuflüsse in europäische Aktien-ETFs beliefen sich auf 4,4 Milliarden Euro, mit steigenden Zuflüssen sowohl in Regionen-, Finanzwerte- und Dividenden-ETFs; abgeschwächt nur durch Rückflüsse aus Aktien-ETFs der Peripherie- Staaten. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 444 Millionen Euro für Deutschland sowie 2,9 Milliarden Euro für europäische Regionen-ETFs, die Rückflüsse für Spanien und Italien betrugen 182 Millionen Euro. Die Flüsse bei ETFs auf US-amerikanische Aktienindizes waren mit einer Milliarde Euro positiv, während es bei japanischen Aktien-ETFs zu Rückflüssen in Höhe von113 Millionen Euro kam. Der negative Trend bei Schwellenländer-ETFs setzte sich im Juli mit Rückflüssen in Höhe von 509 Millionen Euro fort.Â

ETFs auf Anleiheindizes auch positiv
ETFs auf Anleiheindizesverzeichneten mit Zuflüssen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro eine positive Trendwende. Diese konzentrierte sich mit Zuflüssen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro auf Anleihe-ETFs entwickelter Märkte, während es im Schwellenländer-Bereich zu Rückflüssen in Höhe von 87 Millionen Euro kam. Bei ETFs auf europäische Staatsanleihen kam es zu Zuflüssen in Höhe von 556 Millionen Euro, bei ETFs auf Unternehmensanleihen konzentrierten sich die Zuflüsse auf den Investment-Grade Bereich (+794 Millionen Euro), während die Zuflüsse bei Hochzinsanleihen lediglich 154 Millionen Euro betrugen. Bei Rohstoff-ETFs kam es zu Rückflüssen in Höhe von 309 Millionen Euro, was einem 12-Monats-Negativrekord entspricht.

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