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China: Stimmung in der Industrie steigt erneut

Der Stimmungsindikator für Industriebetriebe stieg im März etwas stärker als erwartet. (Bild chinahbzyg/Shutterstock)
Der Stimmungsindikator für Industriebetriebe stieg im März etwas stärker als erwartet. (Bild chinahbzyg/Shutterstock)

Die Stimmung in den grossen und staatlich dominierten chinesischen Industriebetrieben hat sich im März trotz des Handelskonflikts mit den USA und Europa weiter verbessert.

31.03.2025, 08:37 Uhr
Konjunktur | Regulierung

Redaktion: awp/sw

Der Einkaufsmanagerindex sei im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 50,5 Zähler gestiegen, teilte das Statistikamt mit. Volkswirte hatten eine Verbesserung erwartet, allerdings eine etwas geringere.

Der Stimmungsindikator für Industriebetriebe in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt verbesserte sich den zweiten Monat in Folge und kletterte weiter über die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten. Werte über der Marke deutet auf Wachstum hin. Zeitgleich wurde auch ein Indikator für die Stimmung in den Betrieben des Dienstleistungssektors veröffentlicht, der sich ebenfalls leicht verbesserte und weiter über die Expansionsschwelle kletterte.

Der staatliche Einkaufsmanagerindex wird vor allem bei grossen und staatlichen Industriekonzernen erhoben. Am Dienstag wird der Einkaufsmanagerindex vom Wirtschaftsmagazin «Caixin» erwartet, bei dem Manager von eher kleineren und privaten Unternehmen befragt werden. Volkswirte erwarten hier ebenfalls Indexwerte über der Expansionsschwelle.

Charmeoffensive geht weiter

Chinas Wirtschaft entwickelt sich eher schleppend, obwohl die Notenbank und Regierung viel tun, um diese zu beleben. Der leichte Anstieg beim staatlichen Einkaufsmanagerindex verringert den Druck auf die Regierung, zu weiteren Massnahmen zu greifen, etwas.

Am vergangenen Freitag hatte sich Chinas Staatschef Xi Jinping zudem mit zahlreichen Konzernchefs führender globaler Unternehmen getroffen, um für mehr ausländische Investitionen zu werben. China setzt damit seine Charmeoffensive fort und will wieder ein attraktiverer Standort für ausländische Firmen werden. Die Führung in Peking versucht, die US-Zölle auszunutzen und China als verlässlichen Partner darzustellen.

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