26.03.2026, 12:25 Uhr
Der Konflikt im Nahen Osten verändert die europäische Energiepolitik – nicht durch eine akute Versorgungskrise, sondern durch einen wachsenden Druck zur Unabhängigkeit. Profiteure sind vor allem Unternehmen der...
Die UBS hat die Rücknahmen bei einem Immobilienfonds in Deutschland ausgesetzt. Die liquiden Mittel reichten nicht mehr aus, um den Rücknahmepreis für die vorgelegten Anteile zu bezahlen und gleichzeitig die Bewirtschaftung des Immobilien-Sondervermögens sicherzustellen, heisst es in einer Mitteilung der Bank an die Fondsanlegerinnen und -anlegern.
Die Rücknahme der Anteile werde nun für die Dauer von bis zu 36 Monaten ausgesetzt, heisst es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AWP vorliegt. Gleichzeitig setzt der Fonds auch die Ausgabe von Anteilen aus, um Anleger vor "unverhältnismässig hohen" Risiken zu schützen, sollte es zu einer Abwicklung des Immobilien-Sondervermögens kommen.
Der betroffene Fonds "UBS Euroinvest Immobilien" wies per Ende 2025 ein Nettofondsvermögen von knapp 400 Millionen Euro aus. Er investiert vor allem in Bürogebäude in verschiedenen europäischen Ländern. Der Fonds wies bereits in seinem Bericht zum vierten Quartal 2025 auf einen hohen Betrag an Rücknahmeanträgen hin. Dies führe dazu, dass sich mehrere Fondsobjekte im Verkaufsprozess befänden.
Die Lage für deutsche Immobilienfonds ist seit längerem angespannt. So hatten laut deutschen Medien in den vergangenen Wochen bereits zwei offene Immobilienfonds schliessen müssen, die allerdings vorwiegend in Wohnimmobilien investiert waren. Der Chef der deutschen Finanzaufsicht Bafin, Mark Branson, hatte unlängst in der "Süddeutschen Zeitung" gewarnt, dass es wohl gerade unter den kleinen Fonds zu Schliessungen kommen könnte.