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Edmond de Rothschild AM knackt die 100-Milliarden-Marke – fünftes Rekordjahr in Folge

Der Vermögensverwalter Edmond de Rothschild Asset Management hat 2025 Nettozuflüsse von 5,4 Milliarden Euro eingesammelt und damit das fünfte Jahr in Folge mit positivem Neugeldzufluss abgeschlossen. Für 2026 sind Wachstumsschritte geplant.

19.02.2026, 11:43 Uhr
Asset Management | Finanzplätze

Redaktion: asc

Die Wachstumsdynamik zog sich durch sämtliche Vertriebsregionen, wobei Frankreich, Italien und Spanien besonders herausstechen. Rund zwei Drittel der Zuflüsse entfielen auf liquide Anlagen wie Aktien, Anleihen und diversifizierte Strategien, das übrige Drittel floss in illiquide Anlageklassen. Über die letzten fünf Jahre summieren sich die Zuflüsse auf 17,5 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen stieg auf 107 Milliarden Euro.

Flaggschiff-Fonds mit Milliardenvolumen

Mehrere Kernstrategien haben inzwischen kritische Grössenordnungen erreicht. Die internationale Big-Data-Aktienstrategie verwaltet mehr als 3,2 Milliarden Euro. Die vor drei Jahren lancierte Strategie «Hybrid Corporate Debt» durchbrach die Milliardengrenze und ist zur zweitgrössten ihrer Anlageklasse in Europa aufgestiegen. Auch die Laufzeitfonds-Reihe Millesima bleibt ein Zugpferd: Allein 2025 flossen dem Fonds «Millesima 2030» über 660 Millionen Euro zu. Seit dem Start der Reihe 2008 summieren sich die kumulierten Zuflüsse auf fünf Milliarden Euro. Mit «Millesima 2032» wurde jüngst ein Nachfolgefonds für Hochzinsanleihen aufgelegt.

Im illiquiden Bereich entwickelte sich die vor über zehn Jahren gestartete Infrastruktur-Debt-Plattform BRIDGE zum Schwergewicht mit 6,5 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen. Der Immobilienarm Edmond de Rothschild REIM verwaltet inzwischen mehr als 13 Milliarden Euro und zog 2025 netto eine Milliarde Euro an.

Expansion in Deutschland und Norden geplant

Für 2026 hat das Investmenthaus ambitionierte Ausbaupläne angekündigt. Die Vertriebsteams sollen insbesondere in Deutschland, Belgien, Italien und den nordischen Ländern verstärkt werden. In Frankreich will man stärker auf unabhängige Finanzberater und vermögende Privatkunden setzen – ein Segment, in dem bereits zwei Milliarden Euro verwaltet werden.

Zudem wird das Produktangebot um quantitative Strategien erweitert. Ein dreiköpfiges Quant-Team unter der Leitung von Bruno Taillardat, das Ende 2025 an Bord geholt wurde, soll im laufenden Jahr verdoppelt werden.

«Europa bietet heute einige der attraktivsten Anlagechancen weltweit», sagt Global CEO Christophe Caspar. Diese Überzeugung spiegle sich in der starken Nachfrage nach der hauseigenen Small-Cap-Strategie, dem neu aufgelegten Mission-Europa-Fonds sowie dem Ausbau der Infrastruktur-Plattform BRIDGE mit Fokus auf die europäische Energiewende.

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