26.05.2026, 21:31 Uhr
Synthetische Risikotransfers (SRTs) sind in aller Munde: Banken entlasten damit ihr Kapital, institutionelle Investoren kassieren zweistellige Kuponrenditen. Doch Aufseher von Basel bis London warnen zunehmend: Das...
Die Gründerfamilie Cornaro der Cornèr Bank hat die Beteiligung in Höhe von 19,6 Prozent der Familie Piotrkowski-Dollfus erworben. Damit erlangt sie die vollständige Kontrolle über die Tessiner Bank. Der Anteil der Familie Cornaro steigt auf 99,7 Prozent.
Mit dem Kauf bekräftige die Familie ihr Engagement für die Kontinuität der Bank, heisst es in einer Mitteilung. Seit drei Generationen führt die Familie Cornaro die Geschäfte des Instituts, das 2027 sein 75-jähriges Bestehen begeht.
Die Familie Piotrkowski-Dollfus hatte ihre Beteiligung in der Frühphase der Bank erworben, bekleidete jedoch zuletzt keine operativen Funktionen. Filippo Dollfus war im Jahr 2012 aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden.
Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden, darunter die Finma; mit dem Abschluss wird in den kommenden Monaten gerechnet. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.