22.01.2026, 10:36 Uhr
Allianz Global Investors (AllianzGI) baut sein Geschäft in der Schweiz aus und hat mit der Allianz Global Investors Anlagestiftung (AGAST) ein neues Vehikel für institutionelle Anleger lanciert. Damit zählt...
Der Schweizer Vermögensverwalter baut ein spezialisiertes Team auf, um von Marktumbrüchen und Liquiditätsengpässen zu profitieren. Die Leitung übernimmt Joshua Hartz, der von Bain Capital kommt.
Partners Group erweitert sein Anlageuniversum: Der Zuger Vermögensverwalter hat eine eigenständige Strategie für Sondersituationen aufgelegt – sogenannte Special Opportunities. Das neue Programm ergänzt die bestehenden Bereiche Private Equity, Infrastruktur, Private Credit, Immobilien und Royalties.
Bislang hatte Partners Group solche Investitionen nur opportunistisch verfolgt. Angesichts der erwarteten wirtschaftlichen Umwälzungen in den kommenden Jahren sieht das Unternehmen nun den richtigen Zeitpunkt gekommen, ein dediziertes Team aufzubauen.
Die Strategie zielt auf drei Transaktionstypen: strukturierte Liquiditätslösungen für gründergeführte oder wachstumsstarke Unternehmen, Investitionen in attraktive Vermögenswerte mit angespannten Bilanzen sowie Finanzierungen dort, wo traditionelles Kapital nicht verfügbar ist. Dabei soll das Team global agieren – mit Fokus auf Unternehmens- und Sachwerte.
Für die Leitung hat Partners Group Joshua Hartz gewonnen, der als Partner von Bain Capital wechselt und 19 Jahre Branchenerfahrung mitbringt. Er wird zwischen Zug und Sydney pendeln und ein weltweites Investmentteam in den USA, Europa und Asien aufbauen.
«In der kommenden wirtschaftlichen Transformation, getrieben durch technologischen Wandel, auslaufende Schulden, schwächeres Wachstum und erhöhte Inflation, steigt der Bedarf an flexiblen privaten Kapitallösungen», wird Hartz in der Medienmitteilung zitiert.
Partners-Group-Parner Juri Jenkner betonte, die Strategie solle asymmetrische Renditechancen bei gleichzeitigem Schutz vor Verlusten bieten. Die kürzere Laufzeit solcher Investments fülle zudem eine Lücke im Risiko-Rendite-Spektrum.