07.08.2026, 08:31 Uhr
KKR hat das Final Closing des KKR Global Infrastructure Investors V bekanntgegeben. Mit einem Volumen von 19,2 Milliarden US-Dollar handelt es sich um den bislang grössten Infrastrukturfonds in der Geschichte des...
Die Immobiliengesellschaft Mobimo hat im ersten Halbjahr 2026 mehr verdient. Dabei stiegen die Mieterträge, während das Ergebnis aus dem Entwicklungs- und Promotionsgeschäft tiefer ausfiel. Die Neubewertungen legten jedoch signifikant zu. Für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen seine bisherigen Ziele.
Der Mieterfolg stieg laut einer Mitteilung vom Freitag in den ersten sechs Monaten um 2,2 Prozent auf 74,2 Millionen Franken. Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf (Promotion) lag hingegen um 21 Prozent tiefer bei 19,5 Millionen.
Der Erfolg aus Neubewertung erreichte 97,2 Millionen Franken nach 71,6 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis (EBIT) inklusive Neubewertungen belief sich folglich auf 166,4 Millionen Franken, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Ohne Neubewertungen lag der EBIT hingegen 5,2 Prozent tiefer bei 69,2 Millionen.
Unter dem Strich erzielte Mobimo inklusive Neubewertungen einen Gewinn von 126,8 Millionen Franken nach 109,7 Millionen im Vorjahr. Ohne Neubewertungen resultierte indes ein leicht tieferer Gewinn von 47,9 Millionen nach 51,5 Millionen Franken.
Damit hat Mobimo die Erwartungen der Analysten durchs Band hindurch deutlich übertroffen. Insbesondere der Neubewertungserfolg lag gut 45 Millionen über Konsens.
Die Leerstandsquote lag per Ende Juni bei 4,3 Prozent nach 4,1 Prozent Ende 2025 und 3,8 Prozent Mitte 2025. Der Wert des Immobilienportfolios belief sich auf 4,3 Milliarden Franken, 2,4 Prozent mehr als Ende 2025.
Mit Blick auf das Gesamtjahr erwartet Mobimo weiterhin ein organisches Wachstum der Mieterträge von rund 3 Prozent. Für den Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf (Promotion) stellt das Unternehmen mindestens 25 Millionen Franken in Aussicht.
Die Leerstandsquote soll bei rund 4 Prozent für das Gesamtjahr liegen. Zuvor hatte das Management mit einer Quote von 4,5 Prozent gerechnet. Grund für die Veränderung sind gemäss Mitteilung unter anderem Vermietungserfolge beim Mobimo Office Tower in Zürich-West. Dort seien mittlerweile 12 von 16 Geschossen vermietet oder reserviert.
Auch im Entwicklungsgeschäft bleibt die Nachfrage nach Wohneigentum laut Mobimo hoch. Die Pipeline für Stockwerkeigentum umfasse Projekte mit einem Volumen von mehr als 700 Millionen Franken und soll auch künftig für Gewinnbeiträge sorgen. Dazu zählt neu auch das Areal "Neutor Oerlikon" beim Bahnhof Zürich Oerlikon: Von den dort geplanten rund 150 Wohnungen soll ein Teil als Stockwerkeigentum verkauft werden.
Mittelfristig will Mobimo das Immobilienportfolio bis 2030 auf mehr als 4,5 Milliarden Franken ausbauen. Die Mieterträge sollen gegenüber 2025 um mehr als 10 Prozent wachsen.